Weltmeisterschaft der Skibergsteiger in der Schweiz

DAV-Nationalteam reist mit Titelhoffnungen nach Verbier

Vom 6. bis zum 12. Februar 2015 findet in Verbier in der Westschweiz die 7. Weltmeis- terschaft im Skibergsteigen statt. Das DAV-Nationalteam reist hochmotiviert und mit berechtigten Hoffnungen auf vordere Plätze oder gar auf Weltmeistertitel zu dem Sai- sonhighlight. Die besten Chancen haben Toni Palzer (DAV Berchtesgaden), der aktuell den Gesamtweltcup anführt, sowie der amtierende Sprint-Weltmeister Sepp Rottmoser (DAV Tölz). Das Team komplett machen Toni Lautenbacher (DAV Tölz), Alexander Schuster (DAV Trostberg) und Cornelius Unger (DAV Berchtesgaden).

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Foto: Seebacher-Lugger

Erfolgsaussichten beim DAV-Nationalteam
Nachdem Toni Palzer in den letzten Jahren im Jugendbereich bereits alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gab, ist ein Weltmeistertitel bei den Senioren dieses Jahr ausgewiesenes Saisonziel. „Ich will in einer der Disziplinen Weltmeister werden“, so Palzer. Dass er in Topform ist, hat Palzer in dieser Saison bereits gezeigt. Im ersten Weltcup gewann er das Individual Race und wurde im Sprint und im Vertical Race je- weils Zweiter. Auch im zweiten Weltcup der Saison holte er im Vertical Race Platz zwei und sicherte damit seine Führung im Gesamtweltcup. Weitere Hoffnungen auf einen Podiumsplatz kann sich Sepp Rottmoser machen. Der amtierende Weltmeister im Sprint zählt in seiner Spezialdisziplin zu den großen Favoriten und wird alles daran set- zen, seinen Weltmeistertitel zu verteidigen.

Fünf Disziplinen stehen auf dem Programm
Anders als beim Alpinski geht es beim Skibergsteigen für die Athleten mit Spezialbin- dungen, die im Aufstieg frei bewegliche Fersen ermöglichen, sowohl bergauf als auch bergab. Seit 2011 treten die Athleten in fünf Disziplinen gegeneinander an: Individual, Relay, Sprint, Team und Vertical. Eröffnet werden die diesjährigen Weltmeisterschaften am 6. Februar um 9.00 Uhr mit dem Rennen in der Disziplin Sprint. Am Wochenende finden die Vertical Races, bei denen nur aufgestiegen, aber nicht abgefahren wird, statt. Das Individual Race wird am Montag ausgetragen. Vor der beeindruckenden Ku- lisse des Mont-Gelé findet am Mittwoch der Teamwettbewerb statt und am Donnerstag bildet der Staffellauf (Relay) den krönenden Abschluss der Wettkampfwoche.

Das deutsche Team tritt in allen fünf Disziplinen an und darf sich bei entsprechenden Platzierungen auch Hoffnungen auf einen vorderen Platz in der Nationenwertung ma- chen.

(Quelle: DAV)

Gymnastik-WM 2015 Stuttgart: Ticketverkauf gestartet

Gymnastik-WM unter dem Motto „enjoy your rhythm“
Vorverkauf für RSG-Weltmeisterschaft in Stuttgart gestartet

Ein Jahr vor der Gymnastik-WM 2015 in Stuttgart ist der Ticketverkauf für das Highlight in der Rhythmischen Sportgymnastik gestartet. Ab sofort können alle Eintrittskarten für die Weltmeisterschaft vom 7. bis zum 13. September 2015 erworben werden. Frühbucher erwartet noch bis Jahresende ein ganz besonderes Angebot: Wer bis zum 31. Dezember seine Dauerkarte für die Gymnastik-WM kauft, erhält sie zum Sonderpreis von 200 Euro.

Ein Jahr vor der Gymnastik-WM 2015 vom 7. bis zum 13. September in Stuttgart haben die Organisatoren des Deutschen und Schwäbischen Turnerbundes den Startschuss für den Ticketverkauf gegeben. Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner-Bundes: „„Bei der Gymnastik-WM werden die Zuschauer mit internationalem Spitzensport verwöhnt. Schließlich ist die Gymnastik-WM 2015 die wichtigste Wettkampfveranstaltung außerhalb der Olympischen Spiele und zugleich Qualifikation für Rio 2016. Deshalb gehen knapp 500 Gymnastinnen aus circa 50 Nationen in Stuttgart an den Start. Dafür wollen wir mit unserem Partner Schwäbischer Turnerbund und dank der finanziellen Unterstützung der Stadt Stuttgart sowie des Landes Baden-Württemberg den entsprechenden Rahmen bieten.“

Damit das auch alles eintritt, haben sich die Organisatoren einen innovativen Ansatz für die Rhythmische Sportgymnastik einfallen lassen. Die WM findet unter dem Motto „enjoy your rhythm“ statt: „Wir werden mit vielen Maßnahmen und Aktionen die übergreifende Freude am Rhythmus die Öffnung der Rhythmischen Sportgymnastik hin zur Wettkampfgymnastik bzw. Gymnastik/Tanz und den Schaugruppen bewirken“ erklärt Wolfgang Drexler, Präsident des Schwäbischen Turnerbundes.

Begeistert zeigen sich auch die DTB-Gymnastinnen vom Nationalmannschaftszentrum in Fellbach-Schmiden von ihrem WM-Heimspiel. Laura Jung: „Für uns als RSG-Team Deutschland ist das natürlich eine riesige Sache. So eine Chance, mit diesem internationalen Highlight wenige Kilometer von unserer Trainingshalle entfernt, wird es so schnell nicht wieder geben. Dementsprechend motiviert gehen wir zur Sache und hoffen auf die Unterstützung vieler Fans.“

EINZELTICKETS AB SOFORT ERHÄLTLICH AB 15 EURO
Sichern Sie sich ab sofort Ihre Einzeltickets für den Tag bzw. die Tage Ihrer Wahl. Buchen Sie jetzt Ihr Ticket im DTB-Gymnet, über gymnastik-wm.de und an allen Easy-Ticket-Vorverkaufsstellen.

FRÜHBUCHERRABATT DAUERKARTE BIS ENDE 2014
Die Dauerkarte (Erwachsene, Kategorie 1, Montag, 7. September bis Sonntag, 13. September) für alle Qualifikationen, Finals und die Gala erhalten Sie dank des Rabatts für nur 200 Euro (statt 285 Euro)!

ZEITPLAN *

Montag, 7. September | Qualifikation Einzel
Dienstag, 8. September | Qualifikation Einzel & Finals Einzel (zwei Handgeräte)
Mittwoch, 9. September | Qualifikation Einzel
Donnerstag, 10. September | Qualifikation Einzel & Finals Einzel (zwei Handgeräte)
Freitag, 11. September | Mehrkampffinale Einzel Platz 13 – 24 & Platz 1 – 12
Samstag, 12. September | Mehrkampffinale Gruppe & „enjoy your rhythm“ Gala
Sonntag, 13. September | Finals Gruppe

* Änderungen vorbehalten

Alternativ können Sie Ihre Tickets auch telefonisch über die Gymnet-Ticket-Hotline (069/ 67801 192) oder die STB Ticket-Hotline (0711/ 28077-277 oder -288) ordern.

Weitere Infos rund um die WM gibt es im Internet unter gymnastik-wm.de!

„Enjoy your rhythm“ ist bei Facebook und auf Youtube zu finden!

(Quelle: Deutscher Turner-Bund)

Boulder-WM steigt im Münchner Olympiastadion

Vom 21. bis 23. August 2014 findet im Münchner Olympiastadion die IFSC Weltmeisterschaft im Bouldern statt. Viele Gründe sprechen dafür, dass das Event ein besonderes Highlight nicht allein im Münchner Veranstaltungskalender wird: der spektakuläre Sport an sich, die hervorragenden Chancen für das deutsche Team, das Rahmenprogramm, die Erfahrungen des Deutschen Alpenvereins (DAV) aus den Boulder-Weltcups der vergangenen Jahre an derselben Stelle und vieles mehr.

Die IFSC Weltmeisterschaft kommt zum perfekten Zeitpunkt nach München, denn so gut wie in dieser Saison war das deutsche Team noch nie. Allen voran der Frechener Jan Hojer vom DAV Frankfurt am Main, der mit seinem Gesamtsieg im diesjährigen Boulder-Weltcup das beste deutsche Ergebnis aller Zeiten eingefahren hat. Juliane Wurm vom DAV Wuppertal steht ihm kaum nach; sie holte sich den vierten Platz im in der Gesamtwertung des Weltcups und damit das zweitbeste deutsche Ergebnis überhaupt. Mit Lokalmatadorin Monika Retschy vom DAV München und Oberland und Stefan Danker vom DAV Landshut sind zwei weitere deutsche Athleten unter den Top-20 der Welt. Insgesamt stehen dem deutschen Team bei der WM fünf Damen- und fünf Herrenstartplätze zur Verfügung. Erwartet werden bis zu 200 Athletinnen und Athleten aus rund 35 Nationen.

Monika Retschy – Copyright DAV/ Nico Altmaier

Viermal hat der DAV das Finale des Boulderweltcups bereits veranstaltet – an derselben Stelle, an der die IFSC Weltmeisterschaft jetzt stattfinden wird. Jedes Mal kamen viele tausend Zuschauer, im letzten Jahr waren es sogar 12.000. Und die sorgten wie in den Jahren zuvor für eine Stimmung unter dem Glasdach des Olympiastadions, die mit der bei einem Fußball-WM-Endrundenspiel durchaus vergleichbar ist. Nicht zuletzt deshalb ist der Münchner Weltcup bei Zuschauern und Athleten sehr beliebt und bereits als Wettkampf-Klassiker fest etabliert.

Zu bewältigen sind die vielen Aufgaben nur dank der langjährigen Partner im Wettkampf-Bouldern, allen voran der Stadt München, die die IFSC Weltmeisterschaft nicht nur großzügig finanziell unterstützt, sondern an der Organisation tatkräftig mitwirkt. Die Olympiapark GmbH stellt einerseits die Wettkampflocation und viel Logistik drumherum zur Verfügung, beteiligt sich andererseits aber auch an der Bewerbung der Weltmeisterschaft. Der sportliche Ablauf wäre ohne die umfangreiche Unterstützung durch die Sektionen München und Oberland des DAV nicht zu stemmen: Insgesamt rund 100 Helferinnen und Helfer sind an allen drei Wettkampftagen im Dauereinsatz. Schließlich unterstützt Globetrotter die IFSC Boulder-Weltmeisterschaft mit erheblichen finanziellen Mitteln und gehört deshalb zu den großen Partnern.

Allein in München leben rund 170.000 Alpenvereinsmitglieder, etwa 50.000 davon sind Kletterer. Insgesamt dürfte die Kletterszene in der Landeshauptstadt rund 70.000 Aktive umfassen. Eindrucksvoll belegen diese Zahlen: München ist ganz klar die Kletterhochburg in Deutschland.

Mehr dazu beim Deutschen Alpenverein.

Die besten WM-Songs zur Fußball #WM2014 in Brasilien!

Wir präsentieren Euch: Die besten und teilweise auch die schlechtesten Songs zur Fußball-WM 2014 in Brasilien. Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich, die Sortierung hier beinhaltet keine Wertung. Macht Euch Euer eigenes Bild! :)

Pitbull ft. Jennifer Lopez, Cláudia Leitte – We Are One „Ole Ola“:

Shakira – Dare (La La La):

David Correy – The World is ours:

Mister Santos – Das dicke, dicke Ding:

Stefan Raab – Wir kommen, um ihn zu holen:

Phrasenmäher – Unser Jahr:

Melanie Müller – Deutschland schießt ein Tor:

Deichkind feat. Das Bo – Ich habe eine Fahne:

Und jetzt dürft Ihr entscheiden: Welcher Song gefällt Euch am besten? Schreibt den Namen Eures Favoriten einfach in das Kommentarfeld!

Zwei Brüder, eine Leidenschaft – Schwimmen, so schnell wie der Albatros

Zwillinge – das wäre mal was im deutschen Sport. Zwei Schwimmer so stark, so schnell und so erfolgreich wie die Klitschko-Brüder. Hendrik und Marek Ulrich könnten das mal werden. Aufgewachsen in Dessau-Roßlau. Bodenständig, gradlinig. Gute Jungs aus einer Schwimmfamilie. Die Mutter war Schwimmerin; die Oma hat die beiden Fünfjährigen mit dem Seepferdchen ins Wasser gesetzt – und eine Leidenschaft ausgelöst.

Heute sind die zwei Jungs 17 Jahre alt. Marek misst 1,99 m bei 90 kg Körpergewicht und 203 cm Spannweite; Hendrik ist 1,96 m bei  87 kg und 202 cm Spannweite. Seit 2007 trainierend, schwimmend und lebend in Halle an der Saale. Sportschule, Sportinternat, die Schwimmhalle beim SV vor der Nase. Olympiastützpunkt. Alles knapp 50 Kilometer von den Eltern entfernt.

Marek liegen die 50m und 100m Freistil, Hendrik die längeren Distanzen.
Ach ja, und erfolgreich sind sie! Für jeden gab es im vergangenen Sommer Gold bei den Europäischen Jugendspielen. Dazu jeweils Silber. Jahrgangsrekorde in Deutschland. Aber was für viele viel wichtiger ist: Sie sind fast so schnell wie der legendäre Albatros Michael Gros im vergleichbaren Alter. „Flieg Albatros, flieg!“ den gebürtigen Frankfurter trug es zu drei Mal Gold bei Olympischen Spielen, er wurde fünf Mal Weltmeister und dreizehn Mal Europameister. Ein großes Vorbild – und ein weiter Weg.

Deshalb: immer mal ruhig mit den jungen Pferden. Christian Holzmacher, seit Jahrzehnten als Moderator Begleiter der Schwimmszene, ordnet das auch berlinerisch kühl und sicher ein. „Wenn die zwei sich weiter so entwickeln, dann kann das was werden.“ Aber zwischen der Jugend und dem harten Wettkampfalter liegen noch ein paar Jahre und noch mehr Trainingskilometer. Da kann viel passieren.

Groß gewachsen und athletisch sind die zwei, auch sind sie als Brüder wie die Klitschkos füreinander da. Da passt der Vergleich. Wenn es bei dem einen nicht so läuft, dann motiviert der andere. So wie bei Marek, der sich im vergangenen Herbst mit seinem Rücken herumschlug, während Hendrik in Ruhe weitermachen konnte. So musste der Bruder allein nach Wuppertal zur Kurzbahn-DM. In der Schwimmoper belegte er bei seinem Mammutprogramm über 100m, 200m, 400m und 800m achtbare Platzierungen zwischen 15 und 25 im Erwachsenenfeld. Talent haben sie, keine Frage. Aber man sieht auch noch den Abstand und den Weg bis ganz nach vorne.

Rio 2016 ist das erste große Etappenziel der zwei. Aber alles geht derzeit Schritt für Schritt. Unaufgeregt, sportlich orientiert, aber nicht blindlings. Die Schulzeit ist vorbei, die Ausbildung hat gerade begonnen. Die erste gemeinsame Wohnung ist bezogen. Auch das Management im „Team Ulrich“ kommt mit Heiko Bergt aus dem Umfeld. Die drei kennen und schätzen sich aus der Kinderstadt „Dessopolis“. Hier sind sie mittlerweile als Paten aktiv.

Wir werden die beiden und ihren Werdegang mit der „Perspektive Gold“ in den kommenden Jahren begleiten. Auch, weil sie den Klitschkos eines schon voraus haben: Gegeneinander geschwommen sind sie schon – sogar vor den Augen der Eltern.

Mehr über die Ulrich-Zwillinge unter „Ulrich Brüder“ bei Facebook und bald unter www.ulrich-brueder.de.

Golf-Team-WM – historische Erfolge in 2012

Deutschlands Golf-Nationalteams haben bei den Mannschaftsweltmeisterschaften 2012 im türkischen Belek in diesem September für einen Paukenschlag gesorgt:
Das deutsche Herren-Team gewann schlaggleich mit Titelverteidiger Frankreich und der Auswahl Koreas die Bronze-Medaille. Nur eine Woche zuvor wurden die deutschen Damen an gleicher Stelle sogar Vizeweltmeister. „Das sind historische Erfolge, noch nie zuvor hat eine Herren-Mannschaft Edelmetall bei einer WM gewonnen und gleichzeitig waren die Damen mit dem zweiten Platz auf Augenhöhe mit Weltmeister Korea“, freut sich Hans Joachim Nothelfer, Präsident des Deutschen Golf Verbandes (DGV). „Dieses Ergebnis zeigt, dass die auf den olympischen Weg zugeschnittenen strukturellen und inhaltlichen Veränderungen richtig sind. Es bestärkt uns, die eingeschlagene Richtung weiterzugehen.“

Für Nothelfer ist dieser Erfolg ein positives Signal, dass die Aufbauarbeit der vergangenen Jahre mit den Spielerinnen und Spielern in den Heimatclubs, Landeskadern und Nationalkadern Früchte trägt. Der Bundestrainer der Damen, Marcus Neumann, sieht das herausragende Ergebnis gleichzeitig als Ansporn: „Die Medaillen sind ein Produkt der bisherigen Arbeit – aber sie sind keinesfalls das Ziel gewesen, sondern ein weiterer erfolgreicher Baustein im Hinblick auf die Vorbereitung auf Tourkarrieren, die dann möglicherweise olympische Erfolge ebnen.“

Damen-Bundestrainer Marcus Neumann und Ulrich Zilg, Bundestrainer der Herren, haben seit Jahresbeginn eine Erhöhung der Trainingsumfänge und Turnierteilnahmen sowie Verbesserung der Betreuungstiefe auf der individuellen Ebene vorgenommen. Dabei wurde vor allem im Herren-Bereich auch das Leben eines Golfprofis simuliert: So waren die DGV-Athleten im Januar vier Wochen lang in Australien, um dort zu trainieren und an Turnieren teilzunehmen, unter anderem an den Australien International Amateur Championship. Hier setzte Marcel Schneider (GC Schloss Monrepos) mit seinem Sieg überraschend den Startschuss für eine überaus erfolgreiche Saison. Auch bei den folgenden Meisterschaften bestätigten Moritz Lampert (GC St. Leon-Rot), Maximilian Rottluff (GC Hubbelrath) und Marcel Schneider konstant ihre Form. „Deshalb war auch die WM-Nominierung dieser drei keine Überraschung“, sagt Zilg. Natürlich sei der Unterschied zu den Profis noch groß, „aber auf Amateurebene sind unsere Kaderspieler bereits in der Weltspitze angekommen. Dieser Erfolg kann jetzt beflügeln, schließlich nehmen Spielerinnen und Spieler an der Qualifying School teil und sind auch nach dem Übertritt zum Professional oder Proette nicht mehr auf sich gestellt.“ Im Golf Team Germany, das ab 2013 Professionals und Amateure umfasst, begleiten die Bundestrainer ihre Kaderspieler auch weiterhin als Jungprofis. „Natürlich müssen die Spieler letztlich selbst den Ball spielen, doch wir geben ihnen taktisch, technisch, physisch wie mental die größtmögliche Unterstützung“, so Neumann, der die professionelle Einstellung seiner „Silber-Mädels“ Nina Holleder, Karolin Lampert und Sophia Popov (alle GC St. Leon-Rot) lobt: „Ihre Leistung war geprägt von einer hohen Disziplin und Fokussierung auf das eigene Spiel.“

Aber nicht nur auf internationaler Ebene werden die Weichen für erfolgreiche Förderung des Spitzensports gestellt: Die Deutsche Golf Liga wird mit fünf Spieltagen und anschließendem Final Four der besten vier Mannschaften bei den Damen und Herren das Wettkampfsystem des deutschen Golfs revolutionieren. Darüber hinaus strebt der DGV eine noch engere Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundesministerium des Inneren (BMI) an. Dazu DGV-Präsident Nothelfer: „Die Vision Gold treibt uns alle an. Wir hoffen, dass BMÍ und DOSB die WM-Erfolge wohlwollend verfolgt haben und wir den gemeinsamen olympischen Weg intensivieren können.“