Sportförderung leichtgemacht – mit den Sportkalendern 2016

Gründe, für einen Kalender gibt es viele – ob aus rein pragmatischen Gründen oder weil sich Kalender einfach jederzeit gut als Last-Minute-Geschenk unterm Weihnachtsbaum machen. Aber wusstet ihr, dass man mit den Jahreskalendern aus dem Sport sogar aktiv zur Sportförderung beitragen kann?

Auch für 2016 haben die Vereine und Verbände ihr Bestes gegeben, um mit emotionalen und ansprechenden Bildern Ihre Sportkalender 2016 zu veröffentlichen. Ob Volleyball, Rudern, Leichtathletik oder Schwimmen: hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Und das Jahr 2015 hatte einiges zu bieten!

Wir unterstützen diese Initiativen und stellen euch auch dieses Jahr wieder ein paar dieser eindrucksvollen Kalender vor.

Bestelle auch du einen der Kalender und tue Gutes für den Sport!


Deutscher Ruderverband

Neben dem Kalender Attention – row! wartet der Deutsche Ruderverband gleich mit mehreren Kalendern auf und zeigt das Ruderjahr von der Jugendmannschaft bis zur Ü23-WM. Für 15 Euro können die Kalender beim Deutschen Ruderverband bestellt werden, ab einer Bestellmenge von 10 Kalendern sogar ohne Versandkosten. Ein Teil des Erlöses kommt der Nachwuchsförderung des DRV zu Gute: Für jeden bestellten Kalender fließen 3,- Euro in die Kasse der Deutschen Ruderjugend. Außerdem gibt es auch einen Tischkalender der Jahresübergreifend gültig ist.

Attention - Row! Kalender des Deutschen Ruderverbandes

Attention – Row! Kalender des Deutschen Ruderverbandes

Bestellinformationen Kalender U23-WM: http://www.rudern.de/


DTU-Wandkalender 2016

Jahreskalender 2016 mit 12 stimmungsvollen und emotionalen Bildern aus dem Triathlonjahr 2015 ist ab sofort für 18 Euro zu bestellen.

Wandkalender DTU

Wandkalender DTU

Weitere Informationen findet ihr hier!


Stiftung Thüringer Sporthilfe

Der Thüringer Sportkalender 2016  steht diesmal unter dem Slogan der Stiftung „Vom Talent zum Olympiasieger/Weltmeister“ und bildet jeweils einen Topathleten gemeinsam mit einem Nachwuchssportler ab.

sportkalender Thüringen 2016

Foto: THS/Mario Hochhaus

Der Kalender kann direkt in der Geschäftsstellen der Suhler Verlagsgesellschaft zum Preis von 12,00 € incl. MwSt. oder bei der Stiftung Thüringer Sporthilfe per Mail (info@thueringersporthilfe.de), Fax:  0361/34054-96 oder online auf www.thueringersporthilfe.de bestellt werden.

Der Erlös des Thüringer Sportkalenders für den sich Thüringer Spitzensportler wie Anja Schneiderheinze, Claudia Steger, Erik Lesser, Tino Edelmann, Tim Tscharnke, Sascha Benecken oder Patrick Beckert unentgeltlich zur Verfügung stellten, kommt der Nachwuchsförderung der Stiftung zu gute.


Deutscher Schwimm-Verband

Mit dem DSV-Schwimmkalender können alle sportlichen Highlights des Jahres nochmals Revue passiert werden lassen. Der Schwimmkalender 2016 ist für 13,90 Euro erhältlich.

Fotos: Angela Delissen, Michael Prüfert, Joseph Kleindl, Udo Lehmann, Jens Witte und picture alliance

Fotos: Angela Delissen, Michael Prüfert, Joseph Kleindl,
Udo Lehmann, Jens Witte und picture alliance

Hier geht’s zum Bestellformular!


DSC Volleyball Damen

Ein besonderes Highlight stellt dieser Kalender dar, denn er bildet die Volleyball-Damen einmal außerhalb des Sports in ästhetischen Bildern ab. Der Kalender kostet 22,00 Euro und ist im Online-Shop des DSC zu erwerben. Für 27,50 Euro gibt es den Kalender sogar mit original Autogrammen.

Foto: Amelie Jehmlich

Foto: Amelie Jehmlich

Printed by SAXOPRINT dem „Nationalen Förderer“ und „Offiziellen Druckpartner“ beim Deutschen Sportausweis.


Deutscher Alpenverein

„HIGH! 2016“, der DAV-Bergsportkalender, ist ab sofort erhältlich. Die Kosten belaufen sich auf 19,80 Euro (für DAV-Mitglieder; 24,80 Euro für Nicht-Mitglieder).

DAV-Bergsportkalender

DAV_Kalender_2016

Quelle: Christian Pondellz

Bestellungen unter: www.dav-shop.de


 

Deutsche Sportjugend

Der beliebte Bewegungskalender der Deutschen Sportjugend (dsj) erscheint in diesem Jahr unter dem Motto „Teilhaben und Vielfalt“ und bringt das Element Musik mit Bewegung in Verbindung. Zielsetzung ist es, „Kinder unterschiedlicher Herkunft, verschiedenen Alters oder mit und ohne Behinderung miteinander zu verbinden, den Kontakt zueinander zu stärken und eine gemeinsame Basis zu schaffen“. Der Kalender kann kostenfrei bestellt werden, nur die Porto- und Handlingkosten müssen übernommen werden.

dsj-Bewegungskalender Kinderwelt Kalender 2015

dsj-Bewegungskalender Kinderwelt Kalender 2016

Bestellinformationen unter: www.dsj.de


Ihr habt eigene Kalender, um Euren Verein oder Euren Sport zu unterstützen? Schickt uns eine Nachricht und wir nehmen den Kalender in dieser Liste auf!

Ihr habt noch keinen Kalender, wollt aber einen anfertigen lassen? Dann nutzt das Kalender-Angebot von Saxoprint, dem „Offiziellen Druckpartner“ des Deutschen Sportausweises – und mit dem Sportausweis sogar mit Sonderkonditionen für den Sport!

Neuer Materialordner:
 “Vereine & Verbände stark machen – zum Umgang mit Rechtsextremismus im und um den Sport“

Der neue Materialordner “Vereine & Verbände stark machen” der Deutschen Sportjugend bietet in diesem Aufgabenfeld konkrete Hilfestellung für Sportvereine und -verbände. Neben Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes enthält sie Anregungen zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge zu Mietverträgen von Sporträumen. Des Weiteren sind Hinweise und Tipps für die pädagogische Praxis aufgeführt sowie zahlreiche, weiterführende Literaturangaben. Im Sport haben sich in den vergangen Jahren verschiedene Initiativen im Umgang mit Rechtsextremismus entwickelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt werden.

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Der organisierte Sport macht nahezu in jedem Ort Angebote für alle Bevölkerungsgruppen. Die Angebote für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch ein hohes Maß an Partizipation und sozialintegrativer Wirkungen aus. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinschaftliche Sporttreiben. Durch konkrete gemeinsame Erlebnisse entstehen u. a. auch gemeinsame Werte.

Organisationen des rechtsextremen Spektrums versuchen seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zunehmend auch für den organisierten Sport und die Deutsche Sportjugend eine große Herausforderung darstellt.

Der organisierte Sport als auch seine Untergliederungen sind aufgefordert, sich auch weiterhin in diesem Thema eindeutig zu positionieren, um sich gegen die Vereinnahmung durch rechtsextreme Organisationen zu verwahren und seine Potenziale durch sozialpräventive Maßnahmen kenntlich zu machen. Über den sportlichen Kern der Aufgabe von Sportvereinen hinaus sind konkrete Maßnahmen erforderlich, die rechtsextremen Tendenzen Grenzen setzen und Sportvereine davor bewahren, für die Zwecke von Rechtsextremen funktionalisiert zu werden. Dazu gehören beispielsweise die Umsetzung eines Ehrenkodexes oder auch entsprechende Formulierungen in den Vereinssatzungen.

Der überarbeitete Materialordner wurde durch Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert.

Bestellbar über www.dsj.de/publikationen
Als Bestellerin oder Besteller zahlen Sie rein die Versand- und Handlingskosten für die Lieferung des Ordners. Der Ordner selbst ist kostenfrei. Ab 20. April 2015 wird die Auslieferung wieder aufgenommen (also nach den Osterferien).

Mehr Informationen unter: www.dsj.de/praevention

Kampfrichter finden: „Eltern mit ins Boot!“

Es ist für nahezu alle Vereine und Verbände eine ungemein wichtige – und auch stets wiederkehrende – Frage: Wie können wir mehr Menschen für die Kampf- oder Schiedsrichter-Laufbahn begeistern?

Im Interview spricht Leichtathletik-Kampfrichter Uwe Schmitt über seine Leidenschaft und den Spaß an der Passion, und gibt zusätzlich Tipps, wie Vereine die ersten Schritte auf Interessenten zugehen und so auch ihr gesamtes Angebot verbessern können.

Uwe Schmitt Kampfrichter Leichtathletik - Foto: Footcorner

Foto: Footcorner

Steckbrief

Uwe Schmitt (LT DSHS Köln)

Kampfrichter seit 2007

Größter Wettkampf: Finale Deutsche Mannschafts-Meisterschaft 2009

Leichtathletik seit 1975 (11 Jahre)

Mehrkampf (10-Kampf-Bestleistung in Juniorenklasse: 6.390 Punkte)

 

Warum bist Du Kampfrichter?

Ich war selbst aktiver Leichtathlet und möchte den Aktiven von heute das ermöglichen, was mir die Kampfrichter zu meiner Zeit ermöglicht haben. Neben der Liebe zu dieser Sportart empfinde ich für mich also durchaus eine  „moralische“ Verpflichtung nachfolgenden Athletengenerationen Wettkämpfe zu ermöglichen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Es findet zunächst eine Grundausbildung in allen Disziplinen bzw. Disziplinblöcken statt, die je nach Verband an ca. zwei Wochenendtagen oder auch über mehrere Schulungsabende in der Woche angeboten werden. Danach erfolgt der Einsatz in der sich anschließenden Saison zunächst in einem Kampfgericht zusammen mit erfahrenen Kampfrichtern, d.h. ganz einfach „learning by doing“. Mit jedem Wettkampf wächst natürlich auch die Erfahrung.

Zusätzlich hat jeder Kampfrichter die Möglichkeit sich zu spezialisieren: zum Obmann, Schiedsrichter, Starter, zum Mitarbeiter im Wettkampfbüro oder auch Lehrreferent.

Aufgrund des sehr umfangreichen Regelwerks in der Leichtathletik werden dann jährlich eintägige Kampfrichterschulungen zur „Auffrischung“ angeboten, inklusive der Bekanntmachung von Regeländerungen bzw. neuen Regeln.
Wer einmal das „IWR-Büchlein“ der Internationalen Wettkampfregeln durchgeblättert hat, versteht, dass ein Leichtathletik-Kampfrichter „nie wirklich ausgelernt hat“.

Was fasziniert dich eigentlich am Kampfrichterdasein?

Gemeinsam mit allen anderen Kampfrichtern und auch Helfern den Wettkampf-Zeitplan einzuhalten. Das ist Herausforderung und Faszinosum zugleich, insbesondere bei großen Teilnehmerfeldern.

Gibt es ein schönstes Erlebnis als Kampfrichter?

Grundsätzlich immer dann, wenn Athleten sich nach dem Wettkampf bei mir als Kampfrichter persönlich bedanken, ist das ein toller Moment. Bei den Wettkämpfen der „Gay Games 2010“ in Köln kamen dazu noch Hawaiiketten in schwarz-rot-gelb, die allen Kampfrichtern von Teilnehmern umgehängt wurden. Das war schon nett.

Was ist dein größter Wunsch als Kampfrichter?

Realistische Zeitpläne seitens der Veranstalter, d.h. immer noch genug Zeit für „die Bratwurst oder das Stück Kuchen zwischendurch“.

Welche negativen Erfahrung hast du gemacht?

Das möchte ich nicht so bewerten. Als Leichtathletik-Kampfrichter gewöhnst du dich über die Jahre daran, aus allen Situationen das Beste zu machen. Nur Dauerregen in Kombination mit kühlen Temperaturen beim Freiluftwettkampf finde ich schon doof… kommt aber sehr selten vor.

Warum würdest du das „Kampfrichtern“ anderen empfehlen?

Als Leichtathletik-Kampfrichter bist du viel an der frischen Luft, kannst  sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten machen, arbeitest im Team mit motivierten Menschen zusammen, wirst i.d.R. bestens verpflegt und hast die Möglichkeit Spitzenathleten „hautnah“ zu erleben.

Welche Rolle spielt für deine Kampfrichter-Laufbahn der Heimatverein?

Als junger Leichtathlet bekam ich schon mit, dass vom Vorstand und Trainern meines damaligen Vereins immer wieder Kampfrichter gesucht wurden. Da war die Art und Weise, wie insbesondere einige Eltern sich als Kampfrichter engagiert haben, schon auch prägend für meine Motivation heute.

Hast Du eine Empfehlung, was Vereine (besser) machen könnten, um neue Kampfrichter zu gewinnen?

Eltern von aktiven Schüler- und Jugendleichtathleten müssen unbedingt „mit ins Boot“, dass ist einfach naheliegend. Da ist anfangs auch Aufklärung nötig. Viele Eltern haben oft gar keine Vorstellung davon, wie viele Kampfrichter zum Beispiel für eine Kreis-Meisterschaft nötig sind und dass dabei wirklich JEDER gebraucht wird. Die Eltern also zusammenbringen, informieren und ihnen sagen, dass sie gebraucht werden, nach dem Motto: „…gar nicht erst auf die Tribüne, direkt auf den Platz“. Als „Helfer“ können sie dann die erste Wettkampfluft schnuppern. „Helfer-T-Shirts“ motivieren dabei auch Eltern.

Die ersten Grundlagenkenntnisse für Kampfrichter können auch im Verein vermittelt werden, zum Beispiel von einem Trainer oder einem erfahrenen Kampfrichter aus dem Verein. Die „IWRs“ dabei zunächst außen vor lassen, die vielen Regeln könnten anfangs abschreckend wirken. Wenn man die wichtigsten Regeln zuerst in komprimierter Form vermittelt, kann der erste richtige Kampfrichtereinsatz Freude machen und damit „Lust auf mehr“ wecken. Die erfahrenen Kampfrichter müssen demzufolge Neulinge unbedingt gut führen und motivieren, sie auch mal loben.

Ideal ist, wenn zwei, drei Eltern sich zu Obleuten ausbilden lassen und im Verein als Ansprechpartner für Kampfrichter fungieren und die Wettkampfeinsätze mit vorbereiten bzw. koordinieren. Alle Maßnahmen, die die Eltern als Kampfrichtergruppe „zusammenwachsen“ lassen sind erwünscht. Dann gelingt es auch leichter, mal einen „Externen“ zu begeistern.

(Quelle: Sportausweis)

Die 5 Top-Tipps zum Thema Druckdaten – powered by SAXOPRINT

Druckdaten: Eine Geschichte voller Missverständnisse – und zahlreicher Fachbegriffe. Damit Sie in Ihrem Sportverein druckfertige Daten erstellen und optimale Druckergebnisse erhalten, haben wir in Zusammenarbeit mit SAXOPRINT die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

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Top 1: Der Randanschnitt

Niemand mag einen weißen Schnittrand an seinem Flyer. Um sicherzustellen, dass Schnittdifferenzen in der Druckproduktion nicht zu fehlerhaften Druckprodukten führen, muss eine Beschnittzugabe zum eigentlichen Endformat hinzugefügt werden. In der Regel liegt diese Zugabe bei 2 mm je Seite. Wichtig dabei ist, dass alle Layoutelemente wie Bilder und Farbbereiche in den Anschnitt übernommen werden.

Mehr Details zum Randanschnitt gibt es hier.

Top 2: Der Farbmodus CMYK

CMYK ist ein Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. CMYK ist der Farbraum, in dem Druckdaten angelegt werden müssen, um Farbabweichungen im Endergebnis zu vermeiden. Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil Key als Farbtiefe.

Im Unterschied dazu existiert der RGB-Farbmodus (Rot – Grün – Blau), der wiederum Einsatz in der Bildschirmdarstellung findet (Fernseher, Computer).

Weitere Informationen zu Farbräumen und deren Einsatz hier.

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Top 3: Die Druckauflösung

Dpi („dots per inch“) ist die Maßeinheit für die Auflösung. Je höher die Auflösung der Druckdaten, desto detaillierter und genauer ist auch das Druckergebnis. Als Mindesteinstellung hat sich für die meisten Druckdaten eine Auflösung von 250 bis 300 dpi durchgesetzt. – Wichtig ist, dass auch Bilder und Grafiken, die in den Druckdaten verwendet werden, in dieser Auflösung vorliegen müssen.

Mehr zum Thema Druckauflösung auf den Seiten von SAXOPRINT.

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Top 4: Das richtige Dateiformat

Nicht alle Dateiformate eignen sich, um Druckdaten anzulegen. In der Regel müssen Dateien im Format PDF, JPEG, TIFF oder EPS bei der Druckerei eingereicht werden, um optimal weiterverarbeitet werden zu können. Der Einsatz eines professionellen Grafikprogrammes ist hier zu empfehlen (z. B. Adobe Photoshop, Indesign, Illustrator, Corel Draw oder Gimp).

Was Sie noch wissen sollten, erfahren Sie hier.

Top 5: Rillen oder Nuten?

Sowohl das Rillen und das Nuten sind Vorgänge beim Falzen von Klappkarten, Broschüren oder andere Falzprodukten. Falzkante rillen oder nuten?
Der Unterschied: Beim Rillen wird das Papier lediglich verformt (nicht spanend; Papier wird an der Stelle zusammengedrückt). Beim Nuten hingegen wird ein Teil des Materials aus dem Papier gehobelt (spanendes Verfahren; Nut wird quasi rausgeschnitten). Beide Verfahren dienen dazu, die Falzkante vorzudefinieren und das Falten des Produkts zu erleichtern.

P.S. SAXOPRINT verwendet ausschließlich das Rillen bei der Weiterverarbeitung von Druckprodukten.

Mehr Details? Einfach dem Link folgen.

Vereine aufgepasst beim Verkauf von Lebensmitteln!

Seit dem 13. Dezember 2014 gelten verbindlich die neuen Kennzeichnungspflichten beim Verkauf von Lebensmittel. Verstöße können nicht nur durch die zuständigen Aufsichtsämter geahndet werden – es drohen auch Abmahnungen durch Gastronomen und Händler. Das neue Gesetz gilt auch für Vereine, wenn sie Speisen und Getränke entgeltlich anbieten – natürlich nicht in jedem Fall. Ausgenommen ist zum Beispiel „die gelegentliche Handhabung, Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln“ im kleinen Rahmen – aber wo endet der?

Mit dem 12.12.2014 löste die neue EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV 1169/2011) nach einer zweijährigen Übergangszeit die vorherige Lebensmittelkennzeichnungsverordnung LMKV 2000/13/EG ab. Nach dem 13.12.2014 verlangt der Gesetzgeber von allen Anbietern auch für nicht vorverpackte Lebensmittel (lose Ware) eine verbindliche Kennzeichnung der 14 häufigsten Allergene.

Auch Vereine sind betroffen

Das gilt auch für Vereine, wenn sie Speisen und Getränke entgeltlich anbieten.
Ausgenommen ist nur „die gelegentliche Handhabung, Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln“ im kleinen Rahmen (Leitfaden für die Durchführung einzelner Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 über Lebensmittelhygiene). Das gilt etwa für Vereinsfeste, und -veranstaltungen oder die Verpflegungen von freiwilligen Helfern. Dass sich der Verkauf von Speisen auf Vereinsmitglieder beschränkt, spielt aber keine Rolle.

Das bedeutet: Die Kennzeichnungspflicht besteht bei allen größeren Veranstaltungen und beim regelmäßigen Verkauf von Speisen und Getränken, auch wenn er nur in kleinem Umfang erfolgt.

Zuständig für die Einhaltung der Vorschriften sind die Veterinär- und Lebensmittelkontrollbehörden der Stadt- und Kreisverwaltungen. Werden die Vorschriften der LMIV nicht eingehalten, machen die Prüfer entsprechende Auflagen. Ordnungsgelder oder die Schließung von Verkaufseinrichtungen drohen von hier also nur, wenn Prüfungen durchgeführt werden und die Auflagen in der Folge nicht beachtet werden.

Abmahnungen durch Konkurrenten

Sehr viel problematischer kann dagegen die wettbewerbsrechtliche Seite sein. Aus dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ergeben sich gleich zwei Ansatzpunkte für Abmahnungen durch andere Gastronomen und sonstige Lebensmittelunternehmer:

  • Nach § 4 Nr. 11 UWG handelt unlauter, „wer einer gesetzlichen Vorschrift zuwiderhandelt, die auch dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln“. Eine solche gesetzliche Vorschrift ist die LMIV.
  • Außerdem kann die fehlende Kennzeichnung als „irreführende geschäftliche Handlung“ nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 UWG betrachtet werden. Kunden dürfen nämlich davon ausgehen, dass mangels Auszeichnung keine Allergene enthalten sind. Damit werden sie über die Beschaffenheit der Ware getäuscht.

Abmahnung durch die Konkurrenten enthalten eine Unterlassungserklärung und in der Regel die Forderung einer Vertragsstrafe – meist in empfindlicher Höhe. Abmahnen kann nach § 8 Abs. 3 UWG jeder Mitbewerber – also z.B. jeder andere Gastronom.

Weiterführende Informationen gibt es hier.

(Quelle: vereinsknowhow.de)

Steuer-Hinweis: Vorsicht bei Sachgeschenken!

Die Obergrenze für Zuwendungen an Mitglieder soll zum Jahreswechsel auf 60 Euro steigen, aber es ist trotzdem Vorsicht geboten. Denn vieles scheint unklar. Durch die Lohnsteueränderungsrichtlinien werden ab dem 1.1.2015 die Grenzbeträge für Aufmerksamkeiten (Sachzuwendungen, Arbeitsessen und Zuwendungen bei Betriebsveranstaltungen) angehoben. Geschenke des Arbeitgebers zum Geburtstag, zu anderen persönlichen Anlässen oder bei Betriebsveranstaltungen sind dann bis zu einem Wert von 60 Euro steuerfrei.

Bisher betrug der Wert 40 Euro (Lohnsteuer-Richtlinien R 19.6). Aber ob damit auch die 40-Euro-Grenze für Zuwendungen an Mitglieder steigt, ist nicht geklärt. Diese Grenze basiert auf einer Verwaltungsregelung im Anwendungserlass zur Abgabenordnung (Ziffer 9 zu § 55 Abs. 1 Nr. 1 AO). Danach sind Zuwendungen an Mitglieder ohne Schaden für die Gemeinnützigkeit, „soweit es sich um Annehmlichkeiten handelt, wie sie im Rahmen der Betreuung von Mitgliedern allgemein üblich und nach allgemeiner Verkehrsauffassung als angemessen anzusehen sind“.

Es darf nicht davon ausgegangen werden, dass sich die Zuwendungsgrenze für gemeinnützige Einrichtungen damit erhöht. Es gibt nämlich keine Verwaltungsregelung, die die 40-Euro-Grenze an die Aufmerksamkeiten-Regelung der Lohnsteuer-Richtlinien bindet.

Vereine sollten deswegen mit dem Finanzamt klären, ob es künftig Zuwendung bis zu 60 Euro pro Person und Jahre akzeptiert.

Hinweis: Solche Zuwendungen sind nur in Sachform zulässig. Geldgeschenke sind generell gemeinnützigkeitsschädlich.

(Quelle: vereinsknowhow.de)

Verbände und Vereine gegen Rechtsextremismus stärken

Sport mit Courage – neuer Materialordner der Sportjugend erschienen

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Der organisierte Sport macht seine Verbände und Vereine fit gegen Rechtsextremismus und Rassismus und stellt eine neue Handreichung bereit. Die Deutsche Sportjugend (dsj) im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat ihren 2009 aufgelegten Materialordner unter dem Titel „Sport mit Courage – Vereine und Verbände stark machen gegen Rechtsextremismus“ komplett überarbeitet. Darin werden konkrete Hilfestellungen zu den vielfältigen Fragen rund um das Thema Diskriminierung und rassistische Konflikte im organisierten Sport gegeben. Die Unterlagen bauen auf die langjährigen Erfahrung der dsj in diesem Themenfeld auf.

„Die aktuellen, unter dem verharmlosenden Kürzel ‚HOGESA‘ erlebten Ausschreitungen belegen, dass rassistisches und rechtsextremes Gedankengut nach wie vor verbreitet und in der Lage ist, gewaltaffinen Menschen eine attraktive Plattform zu bieten. Dem entschieden zu begegnen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich der organisierte Sport als großer Teil der Zivilgesellschaft seit vielen Jahren engagiert beteiligt“, sagt der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss. „Immer wieder versuchen Organisationen des rechtsextremen Spektrums mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen und zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung von Minderheiten eine große Herausforderung für die Deutsche Sportjugend, der wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten stellen.“

Herzstück des 229 Seiten starken Ordners ist das praxisorientierte Kapitel „Pädagogische Tipps“. Untergliedert nach Schlagworten gibt es zunächst Kurzinformationen zum jeweiligen Thema. Im Anschluss daran folgen Übungen und Aktivitäten, die in der Sportvereinspraxis, bei Trainingslagern oder in den Qualifizierungen für Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen helfen, das jeweilige Thema zu bearbeiten. Die Übungen sind nach den folgenden Schlagworten unterteilt: Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie/Sexismus, Identität, Integration, Kultur, Nationalstolz/Stolz, Rassismus, Rechtsextremismus, Toleranz, Vielfalt und Zivilcourage.

Im Sport haben sich in den vergangen Jahren verschiedene Projekte zum Umgang mit Rechtsextremismus entwickelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt werden. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die über das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern geförderten Projekte, mit denen „Demokratietrainer/-innen“ bzw. Berater/-innen für Konflikte in den Sportorganisationen ausgebildet werden.

Darüber hinaus finden Interessierte Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes und Hinweise zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge für Mietverträge von Sporträumen, die helfen, keine Plattform für rechtsextreme Veranstaltungen zu bieten.

Der Materialordner „Sport mit Courage – Vereine und Verbände stark machen gegen Rechtsextremismus“ kann bei der Deutschen Sportjugend unter www.dsj.de/Publikationen heruntergeladen und bestellt werden. (Bestelladresse per Mail: bestellungen@dsj.de)

(Quelle: DOSB)

Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf Sportvereine

Das zum 1. Januar 2015 in Kraft tretende Mindestlohngesetz wird auch auf die Sportvereine in Deutschland Auswirkungen haben. Einige betroffene Beschäftigungsformen: geringfügige Beschäftigungen, Übungsleitervergütungen, die den Freibetrag übersteigen, Vertragsamateure und hauptamtliche Beschäftgungen. Keine Rolle spielt das Gesetz hingegen bei Vereinen, die ausschließlich über ehrenamtliche Mitarbeiter verfügen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen hat die Führungs-Akademie des DOSB zusammengetragen:

Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf Sportvereine

(Quelle: DOSB)

Sportausweis schärft mit neuem Webauftritt
 Beratungsprofil im Bereich Sportentwicklung

In neuem Gewand präsentiert sich ab sofort der Internetauftritt von sportausweis.de. „Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund haben wir unseren Auftritt den Bedürfnissen der Vereine und Verbände angepasst. Wir wollen zeigen, dass wir die täglichen Herausforderungen in den Vereinen und Verbänden nicht nur verstehen und wahrnehmen, sondern dass wir mit unseren Angeboten und Leistungen Probleme lösen und bei der Modernisierung unterstützen können“, sagt Stephan Penz, Geschäftsführer der DSA Deutsche Sportausweis GmbH.

In den klar gegliederten Bereichen können sich sowohl interessierte Vereins- und Verbandsvertreter als auch Sportausweis-Inhaber schnell und einfach orientieren. Neu hinzugekommen ist ein Fanbereich, der den Zugang in den organisierten Sport vereinfacht und das Interesse der Fans des Vereinssports sofort honoriert.

Screenshot Relaunch Internetseite sportausweis.de

„Es haben sich in den vergangenen Jahren schon viele Vereine vom Einsatz des Deutschen Sportausweises als Mitgliedsausweis überzeugen lassen. Mit dem neuen Auftritt wollen wir nun unser Profil im Bereich der Sportentwicklung schärfen. Denn mit unserem Wissen helfen wir den Vereinen, die Einsatzmöglichkeiten der Sportausweisfunktion in ihrem Alltag voll ausschöpfen zu können. Wir haben mit diesem gezielten Beratungsangebot auch auf die vermehrten Anfragen der Vereine reagiert“, sagt Rudolf Ehrlich, Leiter Sportentwicklung beim Deutschen Sportausweis.

Mehr unter sportausweis.de

DOSB-Innovationsfonds 2014/2015: Innovative Projekte der Sportverbände zur Mitgliederentwicklung gestartet

Am 1. September sind die aktuellen Projekte des DOSB-Innovationsfonds zum Thema „Innovative Maßnahmen der Sportorganisationen zur Mitgliederentwicklung im Sportverein“ gestartet. Insgesamt 20 Projekte werden mit bis zu 10.000 Euro gefördert (Laufzeit: bis August 2015). Hierbei wird ein breites Themenspektrum abgedeckt: von Konzepten zur Mitgliederentwicklung in strukturschwachen Räumen (Landessportbund Brandenburg) über eine Sport- und Bildungsinitiative zur Inklusion im Sport (Deutscher Behindertensportverband) bis hin zu „Vereinscoaching im ländlichen Raum – Sport, Betrieb, Gesundheit“ (Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern) und der Entwicklung eines Ringkampfabzeichens (Deutscher Ringerbund).

Eine Übersicht aller Projekte und Ansprechpersonen in den entsprechenden Verbänden finden Sie hier: www.dosb.de/innovationsfonds

Der DOSB hat zudem eine Fokusgruppe „Sportarten- und Mitgliederentwicklung“ eingerichtet, in der Spitzenverbände, Landessportbünde und Verbände mit besonderen Aufgaben vertreten sind. Sie wird u.a. auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Innovationsfonds-Projekten die Weiterentwicklung von Sportarten und darauf aufbauend die Handlungsmöglichkeiten zur Mitgliederentwicklung und -bindung in den Verbänden und Vereinen diskutieren und Materialien für interessierte Sportorganisationen erarbeiten.

Seit 2007 fördert der DOSB-Innovationsfonds Breitensport/Sportentwicklung Projekte der Mitgliedsorganisationen des DOSB in ausgewählten Handlungsfeldern des Breitensports und der Sportentwicklung. Er unterstützt damit innovative Entwicklungen und modellhafte sowie potenziell transferfähige Handlungsansätze. Schwerpunktthemen der letzten Jahre waren z.B. „Lernen und Lehren mit digitalen Medien“, „Inklusion“, „Deutsches Sportabzeichen“, „Familie und Sport“, „Förderung des freiwilligen Engagements von Frauen und Mädchen“, „Innovation und Gesundheitssport“ oder „Sport schützt Umwelt: Klimaschutz“.

Bianca Quardokus, quardokus@dosb.de
Weitere Informationen: www.dosb.de/innovationsfonds

(Quelle: DOSB)