Neuer Materialordner:
 “Vereine & Verbände stark machen – zum Umgang mit Rechtsextremismus im und um den Sport“

Der neue Materialordner “Vereine & Verbände stark machen” der Deutschen Sportjugend bietet in diesem Aufgabenfeld konkrete Hilfestellung für Sportvereine und -verbände. Neben Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes enthält sie Anregungen zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge zu Mietverträgen von Sporträumen. Des Weiteren sind Hinweise und Tipps für die pädagogische Praxis aufgeführt sowie zahlreiche, weiterführende Literaturangaben. Im Sport haben sich in den vergangen Jahren verschiedene Initiativen im Umgang mit Rechtsextremismus entwickelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt werden.

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Der organisierte Sport macht nahezu in jedem Ort Angebote für alle Bevölkerungsgruppen. Die Angebote für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch ein hohes Maß an Partizipation und sozialintegrativer Wirkungen aus. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinschaftliche Sporttreiben. Durch konkrete gemeinsame Erlebnisse entstehen u. a. auch gemeinsame Werte.

Organisationen des rechtsextremen Spektrums versuchen seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zunehmend auch für den organisierten Sport und die Deutsche Sportjugend eine große Herausforderung darstellt.

Der organisierte Sport als auch seine Untergliederungen sind aufgefordert, sich auch weiterhin in diesem Thema eindeutig zu positionieren, um sich gegen die Vereinnahmung durch rechtsextreme Organisationen zu verwahren und seine Potenziale durch sozialpräventive Maßnahmen kenntlich zu machen. Über den sportlichen Kern der Aufgabe von Sportvereinen hinaus sind konkrete Maßnahmen erforderlich, die rechtsextremen Tendenzen Grenzen setzen und Sportvereine davor bewahren, für die Zwecke von Rechtsextremen funktionalisiert zu werden. Dazu gehören beispielsweise die Umsetzung eines Ehrenkodexes oder auch entsprechende Formulierungen in den Vereinssatzungen.

Der überarbeitete Materialordner wurde durch Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert.

Bestellbar über www.dsj.de/publikationen
Als Bestellerin oder Besteller zahlen Sie rein die Versand- und Handlingskosten für die Lieferung des Ordners. Der Ordner selbst ist kostenfrei. Ab 20. April 2015 wird die Auslieferung wieder aufgenommen (also nach den Osterferien).

Mehr Informationen unter: www.dsj.de/praevention

Die 5 Top-Tipps zum Thema Druckdaten – powered by SAXOPRINT

Druckdaten: Eine Geschichte voller Missverständnisse – und zahlreicher Fachbegriffe. Damit Sie in Ihrem Sportverein druckfertige Daten erstellen und optimale Druckergebnisse erhalten, haben wir in Zusammenarbeit mit SAXOPRINT die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

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Top 1: Der Randanschnitt

Niemand mag einen weißen Schnittrand an seinem Flyer. Um sicherzustellen, dass Schnittdifferenzen in der Druckproduktion nicht zu fehlerhaften Druckprodukten führen, muss eine Beschnittzugabe zum eigentlichen Endformat hinzugefügt werden. In der Regel liegt diese Zugabe bei 2 mm je Seite. Wichtig dabei ist, dass alle Layoutelemente wie Bilder und Farbbereiche in den Anschnitt übernommen werden.

Mehr Details zum Randanschnitt gibt es hier.

Top 2: Der Farbmodus CMYK

CMYK ist ein Farbmodell, welches die technische Grundlage für den modernen Vierfarbdruck bildet. CMYK ist der Farbraum, in dem Druckdaten angelegt werden müssen, um Farbabweichungen im Endergebnis zu vermeiden. Die Abkürzung CMYK steht für die drei Farbbestandteile Cyan, Magenta, Yellow und den Schwarzanteil Key als Farbtiefe.

Im Unterschied dazu existiert der RGB-Farbmodus (Rot – Grün – Blau), der wiederum Einsatz in der Bildschirmdarstellung findet (Fernseher, Computer).

Weitere Informationen zu Farbräumen und deren Einsatz hier.

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Top 3: Die Druckauflösung

Dpi („dots per inch“) ist die Maßeinheit für die Auflösung. Je höher die Auflösung der Druckdaten, desto detaillierter und genauer ist auch das Druckergebnis. Als Mindesteinstellung hat sich für die meisten Druckdaten eine Auflösung von 250 bis 300 dpi durchgesetzt. – Wichtig ist, dass auch Bilder und Grafiken, die in den Druckdaten verwendet werden, in dieser Auflösung vorliegen müssen.

Mehr zum Thema Druckauflösung auf den Seiten von SAXOPRINT.

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Top 4: Das richtige Dateiformat

Nicht alle Dateiformate eignen sich, um Druckdaten anzulegen. In der Regel müssen Dateien im Format PDF, JPEG, TIFF oder EPS bei der Druckerei eingereicht werden, um optimal weiterverarbeitet werden zu können. Der Einsatz eines professionellen Grafikprogrammes ist hier zu empfehlen (z. B. Adobe Photoshop, Indesign, Illustrator, Corel Draw oder Gimp).

Was Sie noch wissen sollten, erfahren Sie hier.

Top 5: Rillen oder Nuten?

Sowohl das Rillen und das Nuten sind Vorgänge beim Falzen von Klappkarten, Broschüren oder andere Falzprodukten. Falzkante rillen oder nuten?
Der Unterschied: Beim Rillen wird das Papier lediglich verformt (nicht spanend; Papier wird an der Stelle zusammengedrückt). Beim Nuten hingegen wird ein Teil des Materials aus dem Papier gehobelt (spanendes Verfahren; Nut wird quasi rausgeschnitten). Beide Verfahren dienen dazu, die Falzkante vorzudefinieren und das Falten des Produkts zu erleichtern.

P.S. SAXOPRINT verwendet ausschließlich das Rillen bei der Weiterverarbeitung von Druckprodukten.

Mehr Details? Einfach dem Link folgen.

Verbände und Vereine gegen Rechtsextremismus stärken

Sport mit Courage – neuer Materialordner der Sportjugend erschienen

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Der organisierte Sport macht seine Verbände und Vereine fit gegen Rechtsextremismus und Rassismus und stellt eine neue Handreichung bereit. Die Deutsche Sportjugend (dsj) im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat ihren 2009 aufgelegten Materialordner unter dem Titel „Sport mit Courage – Vereine und Verbände stark machen gegen Rechtsextremismus“ komplett überarbeitet. Darin werden konkrete Hilfestellungen zu den vielfältigen Fragen rund um das Thema Diskriminierung und rassistische Konflikte im organisierten Sport gegeben. Die Unterlagen bauen auf die langjährigen Erfahrung der dsj in diesem Themenfeld auf.

„Die aktuellen, unter dem verharmlosenden Kürzel ‚HOGESA‘ erlebten Ausschreitungen belegen, dass rassistisches und rechtsextremes Gedankengut nach wie vor verbreitet und in der Lage ist, gewaltaffinen Menschen eine attraktive Plattform zu bieten. Dem entschieden zu begegnen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich der organisierte Sport als großer Teil der Zivilgesellschaft seit vielen Jahren engagiert beteiligt“, sagt der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss. „Immer wieder versuchen Organisationen des rechtsextremen Spektrums mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen und zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung von Minderheiten eine große Herausforderung für die Deutsche Sportjugend, der wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten stellen.“

Herzstück des 229 Seiten starken Ordners ist das praxisorientierte Kapitel „Pädagogische Tipps“. Untergliedert nach Schlagworten gibt es zunächst Kurzinformationen zum jeweiligen Thema. Im Anschluss daran folgen Übungen und Aktivitäten, die in der Sportvereinspraxis, bei Trainingslagern oder in den Qualifizierungen für Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen helfen, das jeweilige Thema zu bearbeiten. Die Übungen sind nach den folgenden Schlagworten unterteilt: Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie/Sexismus, Identität, Integration, Kultur, Nationalstolz/Stolz, Rassismus, Rechtsextremismus, Toleranz, Vielfalt und Zivilcourage.

Im Sport haben sich in den vergangen Jahren verschiedene Projekte zum Umgang mit Rechtsextremismus entwickelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt werden. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die über das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern geförderten Projekte, mit denen „Demokratietrainer/-innen“ bzw. Berater/-innen für Konflikte in den Sportorganisationen ausgebildet werden.

Darüber hinaus finden Interessierte Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes und Hinweise zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge für Mietverträge von Sporträumen, die helfen, keine Plattform für rechtsextreme Veranstaltungen zu bieten.

Der Materialordner „Sport mit Courage – Vereine und Verbände stark machen gegen Rechtsextremismus“ kann bei der Deutschen Sportjugend unter www.dsj.de/Publikationen heruntergeladen und bestellt werden. (Bestelladresse per Mail: bestellungen@dsj.de)

(Quelle: DOSB)

Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf Sportvereine

Das zum 1. Januar 2015 in Kraft tretende Mindestlohngesetz wird auch auf die Sportvereine in Deutschland Auswirkungen haben. Einige betroffene Beschäftigungsformen: geringfügige Beschäftigungen, Übungsleitervergütungen, die den Freibetrag übersteigen, Vertragsamateure und hauptamtliche Beschäftgungen. Keine Rolle spielt das Gesetz hingegen bei Vereinen, die ausschließlich über ehrenamtliche Mitarbeiter verfügen.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen hat die Führungs-Akademie des DOSB zusammengetragen:

Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf Sportvereine

(Quelle: DOSB)

Sportausweis schärft mit neuem Webauftritt
 Beratungsprofil im Bereich Sportentwicklung

In neuem Gewand präsentiert sich ab sofort der Internetauftritt von sportausweis.de. „Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund haben wir unseren Auftritt den Bedürfnissen der Vereine und Verbände angepasst. Wir wollen zeigen, dass wir die täglichen Herausforderungen in den Vereinen und Verbänden nicht nur verstehen und wahrnehmen, sondern dass wir mit unseren Angeboten und Leistungen Probleme lösen und bei der Modernisierung unterstützen können“, sagt Stephan Penz, Geschäftsführer der DSA Deutsche Sportausweis GmbH.

In den klar gegliederten Bereichen können sich sowohl interessierte Vereins- und Verbandsvertreter als auch Sportausweis-Inhaber schnell und einfach orientieren. Neu hinzugekommen ist ein Fanbereich, der den Zugang in den organisierten Sport vereinfacht und das Interesse der Fans des Vereinssports sofort honoriert.

Screenshot Relaunch Internetseite sportausweis.de

„Es haben sich in den vergangenen Jahren schon viele Vereine vom Einsatz des Deutschen Sportausweises als Mitgliedsausweis überzeugen lassen. Mit dem neuen Auftritt wollen wir nun unser Profil im Bereich der Sportentwicklung schärfen. Denn mit unserem Wissen helfen wir den Vereinen, die Einsatzmöglichkeiten der Sportausweisfunktion in ihrem Alltag voll ausschöpfen zu können. Wir haben mit diesem gezielten Beratungsangebot auch auf die vermehrten Anfragen der Vereine reagiert“, sagt Rudolf Ehrlich, Leiter Sportentwicklung beim Deutschen Sportausweis.

Mehr unter sportausweis.de

DOSB-Innovationsfonds 2014/2015: Innovative Projekte der Sportverbände zur Mitgliederentwicklung gestartet

Am 1. September sind die aktuellen Projekte des DOSB-Innovationsfonds zum Thema „Innovative Maßnahmen der Sportorganisationen zur Mitgliederentwicklung im Sportverein“ gestartet. Insgesamt 20 Projekte werden mit bis zu 10.000 Euro gefördert (Laufzeit: bis August 2015). Hierbei wird ein breites Themenspektrum abgedeckt: von Konzepten zur Mitgliederentwicklung in strukturschwachen Räumen (Landessportbund Brandenburg) über eine Sport- und Bildungsinitiative zur Inklusion im Sport (Deutscher Behindertensportverband) bis hin zu „Vereinscoaching im ländlichen Raum – Sport, Betrieb, Gesundheit“ (Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern) und der Entwicklung eines Ringkampfabzeichens (Deutscher Ringerbund).

Eine Übersicht aller Projekte und Ansprechpersonen in den entsprechenden Verbänden finden Sie hier: www.dosb.de/innovationsfonds

Der DOSB hat zudem eine Fokusgruppe „Sportarten- und Mitgliederentwicklung“ eingerichtet, in der Spitzenverbände, Landessportbünde und Verbände mit besonderen Aufgaben vertreten sind. Sie wird u.a. auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Innovationsfonds-Projekten die Weiterentwicklung von Sportarten und darauf aufbauend die Handlungsmöglichkeiten zur Mitgliederentwicklung und -bindung in den Verbänden und Vereinen diskutieren und Materialien für interessierte Sportorganisationen erarbeiten.

Seit 2007 fördert der DOSB-Innovationsfonds Breitensport/Sportentwicklung Projekte der Mitgliedsorganisationen des DOSB in ausgewählten Handlungsfeldern des Breitensports und der Sportentwicklung. Er unterstützt damit innovative Entwicklungen und modellhafte sowie potenziell transferfähige Handlungsansätze. Schwerpunktthemen der letzten Jahre waren z.B. „Lernen und Lehren mit digitalen Medien“, „Inklusion“, „Deutsches Sportabzeichen“, „Familie und Sport“, „Förderung des freiwilligen Engagements von Frauen und Mädchen“, „Innovation und Gesundheitssport“ oder „Sport schützt Umwelt: Klimaschutz“.

Bianca Quardokus, quardokus@dosb.de
Weitere Informationen: www.dosb.de/innovationsfonds

(Quelle: DOSB)

Stifter-helfen.de spendet an Vereine

„Stifter-helfen.de – IT for Nonprofits“ ist das Onlineportal für IT-Spenden in Deutschland. Auf der Internet-Plattform www.stifter-helfen.de bietet Stiftungszentrum.de gemeinnützigen Organisationen in Deutschland Zugang zu Produktspendenprogrammen. Insgesamt stehen mehr als 275 Software- und Hardware-Produkte als Spende zur Verfügung.

microsoft„Stifter-helfen.de – IT for Nonprofits“ startete am 27. Oktober 2008 und wird von der Stiftungszentrum.de Servicegesellschaft in Partnerschaft mit der gemeinnützigen amerikanischen Nicht-Regierungsorganisation TechSoup Global betrieben.

„Stifter-helfen.de – IT for Nonprofits“ ermöglicht es, deutschen Non-Profit-Organisationen mit moderner Informationstechnologie zu arbeiten und so beispielsweise die Leistung ihres IT-Netzwerks erheblich zu verbessern. Damit können gemeinnützige Organisationen ihre eigentlichen Aufgaben noch besser bewältigen und haben gleichzeitig mehr finanzielle Mittel dafür zur Verfügung.

Quelle: www.stifter-helfen.de