Sportausweis-Workshop auf der 5. Sportinfra

Spannende Einblicke in die Möglichkeiten der Sportausweisfunktion bietet Rudolf Ehrlich, Leiter der neu geschaffenen Abteilung Sportentwicklung beim Deutschen Sportausweis, im Rahmen der „5. Sportinfra – Sportstättenmesse  und Fachtagung“ in Frankfurt am Main am 13. November. Von 14 Uhr bis 16 Uhr informiert Ehrlich in der Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen über das Thema „Mehrwerte mit der Sportausweisfunktion: Vorstellung einfacher Anwendungsbeispiele für den Vereinsalltag“.  „Gerade für Vereine, Sportkreise und Verbände ein hochinteressantes Feld, auf dem wir gerne beratend tätig sind und auf dem wir bei den vielfältigen Herausforderungen an ein modernes Vereinsmanagement helfen können.“, verspricht der Leiter Sportentwicklung.

logo sportinfra

Die Teilnahme richtet sich zwar speziell an die hessischen Vereine, die Sportinfra blickt aber mit dem Angebot auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Der Sportausweis ist zudem mit einer Anlaufstelle vertreten, so dass sich die Besucher auch am 12. November, dem ersten der beiden Veranstaltungstage, umfassend über die Sportausweisfunktionen informieren können.

Anmeldung und Informationen unter www.sportinfra.de

Sportausweis schärft mit neuem Webauftritt
 Beratungsprofil im Bereich Sportentwicklung

In neuem Gewand präsentiert sich ab sofort der Internetauftritt von sportausweis.de. „Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund haben wir unseren Auftritt den Bedürfnissen der Vereine und Verbände angepasst. Wir wollen zeigen, dass wir die täglichen Herausforderungen in den Vereinen und Verbänden nicht nur verstehen und wahrnehmen, sondern dass wir mit unseren Angeboten und Leistungen Probleme lösen und bei der Modernisierung unterstützen können“, sagt Stephan Penz, Geschäftsführer der DSA Deutsche Sportausweis GmbH.

In den klar gegliederten Bereichen können sich sowohl interessierte Vereins- und Verbandsvertreter als auch Sportausweis-Inhaber schnell und einfach orientieren. Neu hinzugekommen ist ein Fanbereich, der den Zugang in den organisierten Sport vereinfacht und das Interesse der Fans des Vereinssports sofort honoriert.

Screenshot Relaunch Internetseite sportausweis.de

„Es haben sich in den vergangenen Jahren schon viele Vereine vom Einsatz des Deutschen Sportausweises als Mitgliedsausweis überzeugen lassen. Mit dem neuen Auftritt wollen wir nun unser Profil im Bereich der Sportentwicklung schärfen. Denn mit unserem Wissen helfen wir den Vereinen, die Einsatzmöglichkeiten der Sportausweisfunktion in ihrem Alltag voll ausschöpfen zu können. Wir haben mit diesem gezielten Beratungsangebot auch auf die vermehrten Anfragen der Vereine reagiert“, sagt Rudolf Ehrlich, Leiter Sportentwicklung beim Deutschen Sportausweis.

Mehr unter sportausweis.de

Sexualisierte Gewalt: Neue Arbeitsmaterialien

Die dsj hat mit dem Geschäftsbereich Sportentwicklung des DOSB, Arbeitsmaterialien zum Thema sexualisierte Gewalt im Sport erstellt. Dabei wurden u.a. die Erkenntnisse und Arbeitsergebnisse des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ berücksichtigt.

Der organisierte Sport unter dem Dach des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), einschließlich der Deutschen Sportjugend (dsj), baut als größte Freiwilligenorganisation in Deutschland mit 27,8 Millionen Mitgliedschaften in über 91.000 Vereinen auf Gemeinschaft, Solidarität und Vertrauen. Alle Mitglieder tragen und gestalten das Verbands- und Vereinsleben mit und tun dies zu einem großen Teil ehrenamtlich.

Die Sportverbände und -vereine tragen eine hohe Verantwortung für das Wohlergehen aller Engagierten und Aktiven, Eltern, Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter/-innen. Verantwortliches Handeln ist insbesondere dann gefragt, wenn es im organisierten Sport zur Ausübung von Gewalt und Diskriminierung kommt. Für viele im Sport Tätige ist es ein fremder Gedanke, dass die körperliche und emotionale Nähe, die im Sport entstehen kann und die in keinem anderen Zusammenhang ähnlichen Stellenwert findet, auch die Gefahr birgt, für sexualisierte Übergriffe missbraucht zu werden. Sexualisierte Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen darf aber kein Tabuthema sein. Ein erster Schritt zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sportverband/-verein ist, dass darüber offen gesprochen und diskutiert wird. Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns Verantwortlicher hilft ein Klima zu schaffen, das Betroffene zum Reden ermutigt, potenzielle Täter/-innen abschreckt und Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Behinderung im Sport vor sexualisierter Gewalt schützt.

Die dsj hat federführend, zusammen mit dem Geschäftsbereich Sportentwicklung des DOSB, Arbeitsmaterialien zur Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt im Sport erstellt, die auf den Entwicklungen in den Mitgliedsorganisationen aufbauen. Dabei wurden u.a. die Erkenntnisse und Arbeitsergebnisse des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ berücksichtigt. Die Arbeitsmaterialien sollen alle im Sport Tätigen, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich, unterstützen, sich präventiv mit den Gefahren der sexualisierten Gewalt im Sport auseinanderzusetzen. Das dsj-Qualifizierungsmodul „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport“, das aus einer PowerPoint-Präsentation und einem Workshop Konzept besteht, kann für die verbandliche Ausbildung, die Fortbildung, die Schulung von Referent/-innen und die Qualifizierung von Sportvereinsmitarbeiter/-innen eingesetzt werden. Die Broschüre „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Kommentierter Handlungsleitfaden für Sport-vereine zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“ beschreibt, wie Sportvereine ein Präventionskonzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt entwickeln können.

Die inhaltlich im Juli/August 2012 komplett überarbeitete Broschüre „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Orientierungshilfe für rechtliche Fragen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“, stellt die das Themenfeld betreffenden Paragraphen und Rechtsprechungen vor und nimmt in diesem Zusammenhang auch die Organisationsstruktur von Sportverbänden und -vereinen in den Blick. Es wird sowohl der juristische Straftatbestand „sexueller Missbrauch“ u.a. anhand von Beispielen erläutert (Kapitel 2) als auch der rechtliche Rahmen von Präventionsmaßnahmen und deren Umsetzung (Kapitel 3). Des Weiteren können sich Vereinsvertreterinnen und -vertreter am Prüfschema zur Vorlage des erweiterten Führungszeugnisses im Sportverein“ orientieren.

Damit Kinder und Jugendliche das Potenzial der Förderung ihrer Persönlichkeitsentwicklung durch Sport nutzen können, braucht es das aktive Eintreten Verantwortlicher gegen sexualisierte Gewalt im Sport. Daher sollte sich jeder Sportverband bzw. -verein, unter Berücksichtigung seiner speziellen Strukturen, mit dem Thema Schutz vor sexualisierter Gewalt befassen und geeignete Maßnahmen der Prävention in einem Konzept hinterlegen. Gerade für kleinere Sportverbände und -vereine kann die Umsetzung eines solchen Präventionskonzeptes sehr anspruchsvoll erscheinen. Die Erfüllung von gezielten Präventionsmaßnahmen ist aber nicht nur eine Herausforderung, sondern auch ein Qualitätsversprechen für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, dass sie im Verein sicher Sport treiben können. Die vorliegende Broschüre gibt dafür Informationen zu den rechtlichen Aspekten, die bei der Erstellung individueller Konzepte berücksichtigt werden sollten.

Die vorgenannte Broschüre “Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Orientierungshilfe für rechtliche Fragen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“ steht den Interessierten ab der 3. September-Woche 2013 zur Verfügung. Gleichzeitig kann die zweite Broschüre zu diesem Themengebiet „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Kommentierter Handlungsleitfaden für Sportvereine zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“ ebenfalls bestellt oder heruntergeladen werden.

Mehr Informationen/Bestellungen/Download:
www.dsj.de
www.dsj.de/praevention
www.dsj.de/kinderschutz
www.dsj.de/publikationen

Führungs-Akademie im Dienst der Vereine

Die Führungs-Akademie und deren Mitarbeiter verstehen sich als die zentrale Serviceeinrichtung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) für die Mitgliedsorganisationen zu Fragen des Sportmanagements und der Sportentwicklung. Angesprochen werden dabei vor allem Funktionäre und Mitarbeiter in Vereinen und Verbänden. Unter der Leitung von Direktorin Dr. Gabriele Freytag ist die Führungs-Akademie eng mit den Strukturen und Netzwerken des Sports verbunden. Die in Köln beheimatete Institution soll mit Ihren Weiterbildungsangeboten, den Beratungen und Netzwerkveranstaltungen die Professionalität im organisierten Sport fördern. So gehört beispielsweise die Vermittlung aktueller Managementkenntnisse an Führungskräfte und die beratende Begleitung von Mitgliedsorganisationen ebenso zum Portfolio der Akademie wie die Förderung von einem bundesweiten Austausch erfolgreicher Konzepte und Projekte in den Bereichen Sportentwicklung und Sportmanagement.

Nähere Informationen zu Angeboten, Inhalten und Anmeldung unter www.fuehrungs-akademie.de.