Neuer Materialordner:
 “Vereine & Verbände stark machen – zum Umgang mit Rechtsextremismus im und um den Sport“

Der neue Materialordner “Vereine & Verbände stark machen” der Deutschen Sportjugend bietet in diesem Aufgabenfeld konkrete Hilfestellung für Sportvereine und -verbände. Neben Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes enthält sie Anregungen zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge zu Mietverträgen von Sporträumen. Des Weiteren sind Hinweise und Tipps für die pädagogische Praxis aufgeführt sowie zahlreiche, weiterführende Literaturangaben. Im Sport haben sich in den vergangen Jahren verschiedene Initiativen im Umgang mit Rechtsextremismus entwickelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt werden.

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Der organisierte Sport macht nahezu in jedem Ort Angebote für alle Bevölkerungsgruppen. Die Angebote für Kinder und Jugendliche zeichnen sich durch ein hohes Maß an Partizipation und sozialintegrativer Wirkungen aus. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinschaftliche Sporttreiben. Durch konkrete gemeinsame Erlebnisse entstehen u. a. auch gemeinsame Werte.

Organisationen des rechtsextremen Spektrums versuchen seit geraumer Zeit mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen bzw. zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Diskriminierung von Minderheiten eine dauerhafte gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die zunehmend auch für den organisierten Sport und die Deutsche Sportjugend eine große Herausforderung darstellt.

Der organisierte Sport als auch seine Untergliederungen sind aufgefordert, sich auch weiterhin in diesem Thema eindeutig zu positionieren, um sich gegen die Vereinnahmung durch rechtsextreme Organisationen zu verwahren und seine Potenziale durch sozialpräventive Maßnahmen kenntlich zu machen. Über den sportlichen Kern der Aufgabe von Sportvereinen hinaus sind konkrete Maßnahmen erforderlich, die rechtsextremen Tendenzen Grenzen setzen und Sportvereine davor bewahren, für die Zwecke von Rechtsextremen funktionalisiert zu werden. Dazu gehören beispielsweise die Umsetzung eines Ehrenkodexes oder auch entsprechende Formulierungen in den Vereinssatzungen.

Der überarbeitete Materialordner wurde durch Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ gefördert.

Bestellbar über www.dsj.de/publikationen
Als Bestellerin oder Besteller zahlen Sie rein die Versand- und Handlingskosten für die Lieferung des Ordners. Der Ordner selbst ist kostenfrei. Ab 20. April 2015 wird die Auslieferung wieder aufgenommen (also nach den Osterferien).

Mehr Informationen unter: www.dsj.de/praevention

Bis Ende März noch für das „Grüne Band“ bewerben

Aktive Talentsuche und -förderung zahlt sich auch in diesem Jahr aus, denn der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Commerzbank AG zeichnen gemeinsam wieder 50 Vereine oder Vereinsabteilungen mit dem “Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein” aus. Neben einer Förderprämie von 5.000 Euro, erhalten die prämierten Vereine eine Trophäe als Anerkennung ihrer vorbildlichen Talentförderung.

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Für die Auszeichnung können sich Vereine oder einzelne Abteilungen noch bis zum 31. März 2015 bei ihren Spitzenverbänden bewerben.

Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen als Download finden Sie hier: www.dosb.de/de/dasgrueneband/

 

Verbände und Vereine gegen Rechtsextremismus stärken

Sport mit Courage – neuer Materialordner der Sportjugend erschienen

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Der organisierte Sport macht seine Verbände und Vereine fit gegen Rechtsextremismus und Rassismus und stellt eine neue Handreichung bereit. Die Deutsche Sportjugend (dsj) im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) hat ihren 2009 aufgelegten Materialordner unter dem Titel „Sport mit Courage – Vereine und Verbände stark machen gegen Rechtsextremismus“ komplett überarbeitet. Darin werden konkrete Hilfestellungen zu den vielfältigen Fragen rund um das Thema Diskriminierung und rassistische Konflikte im organisierten Sport gegeben. Die Unterlagen bauen auf die langjährigen Erfahrung der dsj in diesem Themenfeld auf.

„Die aktuellen, unter dem verharmlosenden Kürzel ‚HOGESA‘ erlebten Ausschreitungen belegen, dass rassistisches und rechtsextremes Gedankengut nach wie vor verbreitet und in der Lage ist, gewaltaffinen Menschen eine attraktive Plattform zu bieten. Dem entschieden zu begegnen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der sich der organisierte Sport als großer Teil der Zivilgesellschaft seit vielen Jahren engagiert beteiligt“, sagt der dsj-Vorsitzende Ingo Weiss. „Immer wieder versuchen Organisationen des rechtsextremen Spektrums mit unterschiedlichen Strategien, die Attraktivität des Sports für ihre Zwecke zu nutzen und zu missbrauchen. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung von Minderheiten eine große Herausforderung für die Deutsche Sportjugend, der wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten stellen.“

Herzstück des 229 Seiten starken Ordners ist das praxisorientierte Kapitel „Pädagogische Tipps“. Untergliedert nach Schlagworten gibt es zunächst Kurzinformationen zum jeweiligen Thema. Im Anschluss daran folgen Übungen und Aktivitäten, die in der Sportvereinspraxis, bei Trainingslagern oder in den Qualifizierungen für Trainer/-innen und Übungsleiter/-innen helfen, das jeweilige Thema zu bearbeiten. Die Übungen sind nach den folgenden Schlagworten unterteilt: Antisemitismus, Antiziganismus, Homophobie/Sexismus, Identität, Integration, Kultur, Nationalstolz/Stolz, Rassismus, Rechtsextremismus, Toleranz, Vielfalt und Zivilcourage.

Im Sport haben sich in den vergangen Jahren verschiedene Projekte zum Umgang mit Rechtsextremismus entwickelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt werden. Einen Schwerpunkt bilden hierbei die über das Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ des Bundesministeriums des Innern geförderten Projekte, mit denen „Demokratietrainer/-innen“ bzw. Berater/-innen für Konflikte in den Sportorganisationen ausgebildet werden.

Darüber hinaus finden Interessierte Informationen zu rechtsextremen Symbolen und Codes und Hinweise zu Satzungsergänzungen und Formulierungsvorschläge für Mietverträge von Sporträumen, die helfen, keine Plattform für rechtsextreme Veranstaltungen zu bieten.

Der Materialordner „Sport mit Courage – Vereine und Verbände stark machen gegen Rechtsextremismus“ kann bei der Deutschen Sportjugend unter www.dsj.de/Publikationen heruntergeladen und bestellt werden. (Bestelladresse per Mail: bestellungen@dsj.de)

(Quelle: DOSB)

Sportausweis schärft mit neuem Webauftritt
 Beratungsprofil im Bereich Sportentwicklung

In neuem Gewand präsentiert sich ab sofort der Internetauftritt von sportausweis.de. „Gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund haben wir unseren Auftritt den Bedürfnissen der Vereine und Verbände angepasst. Wir wollen zeigen, dass wir die täglichen Herausforderungen in den Vereinen und Verbänden nicht nur verstehen und wahrnehmen, sondern dass wir mit unseren Angeboten und Leistungen Probleme lösen und bei der Modernisierung unterstützen können“, sagt Stephan Penz, Geschäftsführer der DSA Deutsche Sportausweis GmbH.

In den klar gegliederten Bereichen können sich sowohl interessierte Vereins- und Verbandsvertreter als auch Sportausweis-Inhaber schnell und einfach orientieren. Neu hinzugekommen ist ein Fanbereich, der den Zugang in den organisierten Sport vereinfacht und das Interesse der Fans des Vereinssports sofort honoriert.

Screenshot Relaunch Internetseite sportausweis.de

„Es haben sich in den vergangenen Jahren schon viele Vereine vom Einsatz des Deutschen Sportausweises als Mitgliedsausweis überzeugen lassen. Mit dem neuen Auftritt wollen wir nun unser Profil im Bereich der Sportentwicklung schärfen. Denn mit unserem Wissen helfen wir den Vereinen, die Einsatzmöglichkeiten der Sportausweisfunktion in ihrem Alltag voll ausschöpfen zu können. Wir haben mit diesem gezielten Beratungsangebot auch auf die vermehrten Anfragen der Vereine reagiert“, sagt Rudolf Ehrlich, Leiter Sportentwicklung beim Deutschen Sportausweis.

Mehr unter sportausweis.de

DOSB-Innovationsfonds 2014/2015: Innovative Projekte der Sportverbände zur Mitgliederentwicklung gestartet

Am 1. September sind die aktuellen Projekte des DOSB-Innovationsfonds zum Thema „Innovative Maßnahmen der Sportorganisationen zur Mitgliederentwicklung im Sportverein“ gestartet. Insgesamt 20 Projekte werden mit bis zu 10.000 Euro gefördert (Laufzeit: bis August 2015). Hierbei wird ein breites Themenspektrum abgedeckt: von Konzepten zur Mitgliederentwicklung in strukturschwachen Räumen (Landessportbund Brandenburg) über eine Sport- und Bildungsinitiative zur Inklusion im Sport (Deutscher Behindertensportverband) bis hin zu „Vereinscoaching im ländlichen Raum – Sport, Betrieb, Gesundheit“ (Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern) und der Entwicklung eines Ringkampfabzeichens (Deutscher Ringerbund).

Eine Übersicht aller Projekte und Ansprechpersonen in den entsprechenden Verbänden finden Sie hier: www.dosb.de/innovationsfonds

Der DOSB hat zudem eine Fokusgruppe „Sportarten- und Mitgliederentwicklung“ eingerichtet, in der Spitzenverbände, Landessportbünde und Verbände mit besonderen Aufgaben vertreten sind. Sie wird u.a. auf der Grundlage der Erkenntnisse aus den Innovationsfonds-Projekten die Weiterentwicklung von Sportarten und darauf aufbauend die Handlungsmöglichkeiten zur Mitgliederentwicklung und -bindung in den Verbänden und Vereinen diskutieren und Materialien für interessierte Sportorganisationen erarbeiten.

Seit 2007 fördert der DOSB-Innovationsfonds Breitensport/Sportentwicklung Projekte der Mitgliedsorganisationen des DOSB in ausgewählten Handlungsfeldern des Breitensports und der Sportentwicklung. Er unterstützt damit innovative Entwicklungen und modellhafte sowie potenziell transferfähige Handlungsansätze. Schwerpunktthemen der letzten Jahre waren z.B. „Lernen und Lehren mit digitalen Medien“, „Inklusion“, „Deutsches Sportabzeichen“, „Familie und Sport“, „Förderung des freiwilligen Engagements von Frauen und Mädchen“, „Innovation und Gesundheitssport“ oder „Sport schützt Umwelt: Klimaschutz“.

Bianca Quardokus, quardokus@dosb.de
Weitere Informationen: www.dosb.de/innovationsfonds

(Quelle: DOSB)

Sportdeutschland.TV knackt mit Volleyball die zwei Millionen

Die deutschen Volleyball-Männer haben Sportdeutschland.TV am Dienstag (16.09.14) trotz ihrer WM-Niederlage gegen Frankreich über die Zwei-Millionen-Grenze springen lassen. So viele Videos wurden seit Sendestart im August abgerufen. Allein gestern gab es 100.000 Videoabrufe im Volleyball und insgesamt 500.000 Page Impressions.

Sportdeutschland.TV

Der neue Online-Sportsender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) überträgt den Weg des Teams von Coach Vital Heynen bei der Volleyball-WM in Polen exklusiv, live und kostenlos.

Der letzte und einzige Medaillenerfolg deutscher Volleyballer liegt 44 Jahre zurück – 1970 wurde die Mannschaft der DDR Weltmeister. Für einen historischen Medaillenerfolg drückt ganz (Volleyball-)Deutschland die Daumen. DVV-Sprecher Thilo von Hagen freut sich über einen Volleyballboom auch in sozialen Netzwerken: „Die Zahlen unseres offiziellen Twitter-Accounts (@TeamGER_Volley) klettern ebenso in die Höhe wie die des Facebook-Accounts unter www.facebook.com/fanclubdvv.“

Für Thomas Arnold, den Aufsichtsratsvorsitzenden der DOSB New Media GmbH, die Sportdeutschland.TV betreibt, spiegelt der Starterfolg des Online-Senders das sich wandelnde Nutzerverhalten wider: „Sportdeutschland.TV ist nicht Revolution, sondern Evolution. Wir machen den Schritt in die digitale TV-Zukunft, in der es ein Nebeneinander von klassischem, linearen Fersnehen und den digitalen Angeboten gibt. Die Zuschauer profitieren, denn bei Sportdeutschland.TV können die Fans mitverfolgen, was bisher nicht übertragen wurde.“ Alle 103 WM-Spiele gibt es nicht nur live, sondern auch auf Abruf.

Sportdeutschland.TV startete im August mit der Übertragung der Olympischen Jugendspiele aus Nanjing, der Badminton-WM aus Kopenhagen und der Wakeboard-WM aus Norwegen sowie den Europameisterschaften der Menschen mit Behinderung im Schwimmen und in der Leichtathletik. Parallel zur Volleyball-WM übertrug der Internetsender bis Dienstag die Baseball-EM aus Regensburg. Darüber hinaus bietet Sportdeutschland.TV alle Spiele der Tischtennis-Bundesliga der Herren, die erste Ligen im Volleyball der Damen und Herren, die Bundesliga der Basketball-Frauen und die 2. Basketball-Bundesliga der Herren sowie Spiele der Handball-Bundesliga der Frauen an. Eine stetige Ausweitung des Programm ist vorgesehen.

(Quelle: DOSB)

„Das Grüne Band“ 2014: Deutschlandtour startet in Berlin

Friedrich, Fürste und Evers-Rölver ehren fünf Vereine aus Berlin/Brandenburg

50 Vereine erhalten in den kommenden Wochen die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung des „Grünen Bandes für vorbildliche Talentförderung im Verein“. Der Auftakt der Deutschlandtour fand am Mittwochabend in Berlin statt. Die begehrten Trophäen wurden durch die beiden Botschafter des „Grünen Bandes“, Hochspringerin Ariane Friedrich und Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste sowie Jurymitglied Meike Evers-Rölver, zweimalige Olympiasiegerin im Rudern und Anti-Doping-Expertin, überreicht. In Berlin durften sich die Wasserspringer des Berliner Turn- und Sportclubs, der Bogensportclub BB-Berlin, die Handballer der Reinickendorfer Füchse, der Sportclub Cottbus Turnen und der Wasserskiclub Caputh „Preußen“ über die Prämierung freuen:

Das Grüne Band Berlin 2014 - Picture Alliance

Die Deutschlandtour zur Verleihung der Auszeichnung macht neben der gestrigen Veranstaltung in Berlin in diesem Jahr außerdem Station in Erfurt (29.9.), Heidelberg (8.10.) und Stuttgart (13.10.).

„Das `Grüne Band´ würdigt zum einen den sportlichen Erfolg der Vereine. Zugleich ist es aber auch ein Dankeschön für die meist ehrenamtlichen Helfer, die im Hintergrund viel Herzblut in die Nachwuchsarbeit stecken. Denn die Erfolge der prämierten Vereine sind keinesfalls ein Zufallsprodukt. Sie sind das Resultat einer langfristig angelegten und strukturierten Nachwuchsförderung. Das Engagement der Helfer kann gar nicht hoch genug geschätzt werden“, lobt Michael Vesper, DOSB-Generaldirektor und Jurymitglied, die Arbeit der Vereine.

Bereits im 28. Jahr in Folge prämieren der Deutsche Olympische Sportbund und die Commerzbank gemeinsam Vereine mit dem „Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“. „Die Nachwuchsarbeit der Vereine geht weit über die reine sportliche Förderung hinaus. So vermittelt der Sport den Kindern und Jugendlichen wichtige soziale Werte wie Fairness und Kompetenz. Werte, die auch von der Commerzbank gelebt werden. Sportliche Leistung, Fairplay und auch soziale Kompetenz sind wichtige Zutaten für den Erfolg. Die Preisträger des `Grünen Bandes´ haben sich hier besonders hervorgetan“, unterstreicht Uwe Hellmann, Leiter Brand Management und Corporate Marketing der Commerzbank AG und Jurymitglied, die Prämierung der Vereine.

„Der Sport ist ein ideales Spielfeld um soziale Kompetenzen zu stärken und ist somit Bindeglied zwischen gesellschaftlichen Schichten. Seine integrative Kraft, die in der Entwicklung junger Menschen so wertvoll ist, kann man überall miterleben, wo Sport getrieben wird. Den Beweis liefern die heute anwesenden Vereine“, hebt Oliver Lüsch, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Commerzbank AG Privat- und Geschäftskunden Gebietsfiliale Nord/Elbe-Spree, bei der Preisverleihung hervor.

Das Grüne Band 2014 - Moritz Fürste & Ariane Friedrich - Picture Alliance

Dass sich Talentförderung auszahlt, beweisen die fünf ausgezeichneten Vereine in Berlin. Beim Sportclub Cottbus Turnen sind die Sprünge der Athleten mindestens genauso ausdauernd und geübt, wie die Nachwuchsarbeit des Vereins. Bei Deutschen-, Europa- und Weltmeisterschaften stehen immer wieder Trampolinturner des SC auf dem Treppchen. Ob in Einzel- und Synchronwettbewerben oder in der Mannschaftswertung: Die Namen Silva Müller, Fabian Vogel oder Henriette Reinike tauchen immer wieder in den nationalen oder internationalen Siegerlisten der letzten vier Jahre auf.

Die Reinickendorfer Füchse haben die Auszeichnung mit dem „Grünen Band“ in diesem Jahr durch ihr gutes Nachwuchsförderungskonzept erhalten. Seit 2013 trainieren Profispieler und Nachwuchstalente dort unter einem Dach. Es ist ein einmaliges Projekt im deutschen Spitzenhandball. Die Verzahnung ist ein voller Erfolg. Aushängeschild der Berliner Nachwuchsarbeit ist der frisch gebackene A-Nationalspieler Fabian Wiede.

Nachwuchssichtung ist auch bei den Wasserskispringern des Berliner Turn- und Sportclubs kein Zufallsprodukt. Das beweist das umfangreiche Sichtungskonzept des Vereins. Dieses reicht von Schulkooperationen bis hin zu Schnupperkursen. Auch der heutige Weltklasse-Wasserspringer Patrick Hausding fand einst so seinen Weg in den Verein. Wie erfolgreich die Berliner hierdurch ihren Nachwuchs sichten, zeigt sich an der Bilanz der vergangenen drei Jahre: 188 Podiumsplätze gab es für die jugendlichen Wasserspringer in dieser Zeit.

Die Wasserskifahrer und Wakeboarder des Wasserskiclub Caputh „Preußen“ überzeugten in diesem Jahr durch ihre langfristig angelegte Nachwuchsarbeit. In den 51 Jahren seiner Existenz sammelte der WSC weit über 100 Meistertitel und konnte viele internationale Siege feiern. 2009 wurde dann an der Wasserskiseilbahn in Zossen ein Leistungsstützpunkt gegründet. Diese Investition zahlt sich aus: Wakeboarder Janick Otto gewann im Dezember 2012 in Abu Dhabi den Weltermeistertitel, Ariano Blanik zog ein Jahr später mit dem Junioren-WM-Titel nach.

Auch die Bogenschützen des Bogensportclub BB-Berlin haben mit ihrer Talentförderung bei der Jury des „Grünen Bandes“ ins Schwarze getroffen. Das besondere Augenmerk des Vereins galt schon immer seiner Jugend. Mit großem Erfolg – auch international. Zahlreiche BSC-Nachwuchsschützen haben bei Junioren-Europacups, Europa- und Weltmeisterschaften Medaillen gewonnen. Die Zahl nationaler und regionaler Titel in den Schüler-, Jugend- und Juniorenklassen liegt im hohen dreistelligen Bereich. Trainiert werden die 138 Kinder und Jugendliche in einem Drei-Stufen-Modell – von den Anfängerkursen über jene, die eine Klubmitgliedschaft erworben haben, bis hin zur leistungsorientierten dritten Gruppe.

Hintergrund:
Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Für das „Grüne Band“ können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden bewerben. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssportkonzept des DOSB und schließen unter anderem die Trainersituation, die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen oder Olympiastützpunkten sowie pädagogische Aspekte der Leistungsförderung mit ein. Voraussetzung für die Vereine ist, dass sie aktive Talentsuche und -förderung von Jugendlichen sowie aktive Dopingprävention betreiben. Unterstützt wird die Initiative durch die Commerzbank bereits seit 28 Jahren.

In diesem Jahr gehörten Uwe Hellmann, Leiter Brand Management der Commerzbank, Michael Vesper, DOSB-Generaldirektor, Christa Thiel, DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport, Karin Augustin, Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz sowie Meike Evers-Rölver, zweimalige Olympiasiegerin im Rudern und Anti-Doping-Expertin, zur Jury. Als Botschafter begleiten Leichtathletin Ariane Friedrich und Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste die Deutschlandtour, in deren Verlauf die weiteren der insgesamt 50 „Grünen Bänder“ vergeben werden.

Das „Grüne Band“ im Internet:
www.dasgrueneband.com
www.facebook.com/dasgrueneband

(Quelle: DOSB)

Onlinevoting: Wer gewinnt den Publikumspreis bei Familienprojekten?

Ab sofort kann online für den Publikumspreis zum Wettbewerb „Zeit für Bewegung! Partnerschaften für Familien in der Kommune“ abgestimmt werden. Aus allen Einsendungen wurden zwölf Projekte ausgewählt, die nun auf der Internetseite www.familie-sport.de vorgestellt werden. Per Mausklick kann dann vom 1. September bis zum 15. Oktober 2014 öffentlich über den Publikumspreisträger abgestimmt werden.

Unter www.familie-sport.de/wettbewerb kann ab sofort für den persönlichen Favoriten abstimmt werden.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb „Zeit für Bewegung! Partnerschaften für Familien in der Kommune“ möchten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gute Beispiele von Kooperationen zwischen lokalen Akteuren für Familien und Sportvereinen, die Familien unterstützen, auszeichnen.
Der Wettbewerb ist Teil des Projektes „Bewegte Zeiten für Familien“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und vom Deutschen Olympischen Sportbund durchgeführt wird.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.familie-sport.de/Wettbewerb oder bei Fabienne Bretz unter bretz@dosb.de.

(Quelle: DOSB)

Faire Aktionen im Sport 2014 gesucht!

Hauptsache fair oder Hauptsache Sieg? Eine ehrliche Antwort ist schwer. Noch viel schwerer ist es, im eigenen Handeln auf Fairness zu setzen, selbst wenn das den Verlust eines Vorteils oder des Sieges bedeutet. Ob Profi- oder Breitensport, ob Einzelsportler, Verein oder Initiative – DOSB, BMI und VDS vergeben den Fair Play Preis des Deutschen Sports für die fairsten Aktionen im Sport des Jahres 2014 und suchen deshalb jetzt preiswürdige Vorschläge.

Fair Play Preis des Deutschen Sports 2014

Wer Fair Play lebt, erntet manchmal den Zorn von Fans und Mitspielern, obwohl Anerkennung richtig und wichtig wäre. Denn die Freude über den Sieg hat einen schalen Nachgeschmack, wenn er unfair erzielt wurde. Spaß und Spannung beim sportlichen Wettkampf gehen verloren, wenn nicht die Besseren, sondern die Unfairsten gewinnen. Echte Fairplayer sind deshalb nicht nur Vorbilder für gesellschaftlich wichtige Werte; sie schützen auch den Sport und die Faszination, die von einem fairen Wettkampf ausgeht.

Mit dem Fair Play Preis des Deutschen Sports, der jährlich vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Bundesministerium des Innern und dem Verband Deutscher Sportjournalisten vergeben wird, sollen diese Fairplayer gewürdigt und ermutigt werden, sich weiter für ein faires Miteinander im Sport einzusetzen. Am Ende entscheidet eine Jury über die Preisträger; aber dafür braucht sie natürlich preisFAIRdächtige Vorschläge.

Alle Sportbegeisterten sind deshalb aufgerufen, bis zum 30. September 2014 unter www.fairplaypreis.de ihre Favoriten zu melden. Wer den Gewinnertipp abgibt, wird zur Preisverleihung eingeladen. Diese findet im Rahmen des festlichen Empfangs am Vorabend der Mitgliederversammlung des DOSB am Freitag, 5. Dezember 2014, in Dresden statt.

(Quelle: DOSB)

DOSB-Broschüre: Mehr Bewegung am Arbeitsplatz

Ein Vier-Wochen-Bewegungsprogramm für mehr Wohlbefinden und Gesundheit am Arbeitsplatz bietet die neue DOSB-Broschüre „Bewegt im Betrieb“. Kern der Broschüre sind Bewegungsempfehlungen im Sinne eines zügigen Spaziergangs in der Mittagspause oder auf dem Weg zur Arbeit, dazu fünf Job-Fit-Übungen, die an jedem Arbeitsplatz schnell und einfach durchzuführen sind, und allgemeine Tipps für mehr Bewegung im beruflichen Alltag.

Dazu enthält die Broschüre des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) einen Vier-Wochen-Plan zum Heraustrennen, in dem die durchgeführten Bewegungsübungen in Punkte übertragen werden können. Ziel ist es, jede Woche die vorgegebene Punktzahl zu erreichen, um sich am Ende für das Durchhaltevermögen, mit einem vorher festgelegten Preis, selbst zu belohnen. Darüber hinaus erhalten Arbeitgeber eine Übersicht über Bewegungsideen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) aus Sicht des organisierten Sports. Ergänzend dazu wurden die fünf Job-Fit-Übungen auf ein Plakat sowie eine Postkartensammlung gedruckt, die zum Aufhängen am Arbeitsplatz gedacht sind.

Entstanden ist die Broschüre im Ressort Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement des DOSB im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Fünf-Monat Projektes. Ziel ist es, Arbeitnehmern und Arbeitgebern einen niedrigschwelligen Einstieg in das Themenfeld der BGF zu ermöglichen und aufzuzeigen, dass erste Maßnahmen mit wenig organisatorischem und finanziellem Aufwand umsetzbar sind.

Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Nachfrage nach BGF-Maßnahmen sowie der Aufnahme des Themas in den Koalitionsvertrag der Bundesregierung, ist der DOSB als Dachverband den organisierten Sport bemüht, die Rahmenbedingungen für Kooperationen zwischen Betrieben und Sportvereinen weiter zu verbessern. So gilt es in den nächsten Jahren für den DOSB und seine Mitgliedsorganisationen, die sportvereinsbezogene Arbeit im Betrieb kontinuierlich weiterzuentwickeln, auszubauen und zu verfestigen. Der DOSB hat daher mit der Konzeption dieser Broschüre einen ersten Schritt in dieses Themenfeld gemacht. Weitere Maßnahmen sind bereits geplant.

Die DOSB-Broschüre „Bewegt im Betrieb“ erhalten Sie unter sportprogesundheit.de