Broschüre zu Prävention sexualisierter Gewalt

Die Deutsche Sportjugend hat die im Oktober 2011 erstmals veröffentlichte Fachbroschüre: „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Kommentierter Handlungsleitfaden für Sportvereine zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“  inhaltlich umfassend überarbeitet. Ab dem 15. März 2013 ist diese Publikation wieder bestellbar.

Titelseite_SG_DOSBEmotionalität und Körperlichkeit bei Bewegung, Spiel und Sport sind für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sehr wichtig. Die im Sport entstehende Nähe und Bindung kann jedoch auch missbraucht werden und birgt dann die Gefahr sexualisierter Übergriffe. Damit Kinder und Jugendliche sich im Sport frei entfalten können, braucht es das aktive Eintreten Verantwortlicher gegen Gewalt, sei sie physischer, psychischer oder sexualisierter Art. Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns Verantwortlicher kann Betroffene zum Reden ermutigen, potenzielle Täter/-innen abschrecken und ein Klima schaffen, das Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit und ohne Behinderung – im Sport vor sexualisierter Gewalt schützt.

Die Deutsche Sportjugend hat dazu die im Oktober 2011 erstmals veröffentlichte Fachbroschüre: „Gegen sexualisierte Gewalt im Sport – Kommentierter Handlungsleitfaden für Sportvereine zum Schutz von Kindern und Jugendlichen“  inhaltlich umfassend überarbeitet. Ab dem 15. März 2013 steht diese Publikation den vielen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Sportstrukturen wie u.a. Vereinsvorstände, Beauftragte, Trainer/-innen und Jugendleiter/-innen zur Wissensvermittlung und Handlungsorientierung wieder bereit.

Bestellbar über: www.dsj.de/publikationen

Juniorbotschafter/-innen für Dopingprävention

70 junge Sportlerinnen und –sportler im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die zwischen 2010 und 2012 an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Deutschen Sportjugend teilgenommen haben und zu Juniorbotschafter/-innen für Dopingprävention ausgebildet wurden, engagieren sich seither für einen fairen und dopingfreien Sport in Deutschland. Um deren Arbeit zu unterstützen und einem breiten Publikum vorzustellen, haben wir einen Informationsflyer erstellt, der u.a. über Ziele und Aktivitäten der jungen Sportler/-innen in der Dopingpräventionsarbeit informiert. Mit Marie Schwaab (Basketballerin) und Moritz Bellmann (Judoka) sind bei den Olympischen Sommerspielen auch zwei der jungen Sportler/-innen aus dem Team der Juniorbotschafter mit in London als Teilnehmer des Deutschen Olympischen Jugendlagers dabei!

Mehr Infos unter: www.dsj.de/praevention und für die verschiedenen Arbeitsmaterialien im Themenfeld Dopingprävention (Broschüre & Flyer): www.dsj.de/publikationen

Das nächste Weiterbildungsseminar für Juniorbotschafter/-innen Dopingprävention findet am 9. -11. November 2012 im Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Sportbund und der Hamburger Sportjugend statt. Die genauen Details werden im September 2012 bekanntgegeben.

Aktuelles Projekt „Sport ohne Doping“
Das Projekt „Sport ohne Doping“ wird durch die Deutsche Sportjugend, die innerhalb des DOSB für diesen Themenbereich die Federführung hat, in enger Zusammenarbeit mit der NADA und dem Zentrum für Dopingprävention in Heidelberg umgesetzt. Das Projekt wird durch das Bundes-ministerium des Innern gefördert und innerhalb des Nationalen Dopingpräventionsplans durchgeführt.

Schwerpunktmäßig bedient das Projekt „Sport ohne Doping“ die Nachfrage nach Aus- und Fortbildungsmaßnahmen des organisierten Sports. Kernpunkte sind der Aufbau eines nationalen Kernpools von Referent/-innen, die Durchführung geeigneter Schulungsmaßnahmen und die Veranstaltung von Regionalkonferenzen sowie die Weiterentwicklung des Konzepts „Juniorbotschafter/-innen Dopingprävention“.

Ziele des Projekts

  1. Die Platzierung des Themas Dopingprävention als eigenständiges Aufgabenfeld im Rahmen der Anti-Dopingaktivitäten der Mitgliedsorganisationen von DOSB und dsj.
  2. Die Information und Sensibilisierung der Akteure (Übungsleiter/ -innen, Trainer/ -innen, Funktionsträger/ -innen) im organisierten (Kinder- und Jugend-) Sport für die Notwendigkeit, Maßnahmen im Bereich Dopingprävention kontinuierlich und systematisch durchzuführen.
  3. Die Fortführung der Qualifizierung der Akteure (über Ausbau und Weiterqualifizierung des Kernpools und die Pflege, Ausbau und Weiterentwicklung des Systems der Juniorbotschafter/-innen für  Dopingprävention).
  4. Die nachhaltige Implementierung in den Strukturen und Programmen des Aus- und Fortbildungssystems des organisierten Sports

Quelle: http://www.dsj.de/handlungsfelder/praevention-intervention/dopingpraevention/projekt-sport-ohne-doping/