Hilfetelefon gegen Gewalt und Diskriminierung von Frauen

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Menschen am 25. November weltweit für den Kampf gegen Gewalt und Diskriminierung an Frauen ein. So auch in Deutschland, wo immer noch jede dritte Frau von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen ist. Mit der Selfie-Aktion „Gewalt gegen Frauen verletzt uns alle“ ruft Bundesministerin Manuela Schwesig alle dazu auf, sich aktiv an der Bekanntmachung der Hilfetelefon-Nummer zu beteiligen und mit einem persönlichen Beitrag in ihren sozialen Netzen auf das Hilfetelefon hinzuweisen. Auf der Webseite www.aktion.hilfetelefon.de werden die Fotos der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gesammelt, die mit ihrem Selfie z.B. auf Facebook oder Twitter auf das Beratungsangebot aufmerksam machen (#Hilfetelefon).

Selfie-Aktion Hilfetelefon

Screenshot www.aktion.hilfetelefon.de

Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.hilfetelefon.de

„AUF“ geht’s: Neue Sportangebote für Ältere

Sport der Älteren: Aktiv und fit leben

Seit wenigen Tagen läuft das dreijährige Sportprojekt „AUF (Aktiv Und Fit) Leben“. Das mit Septemberbeginn gestartete Vereinsprojekt  des Deutschen Olympischen Sportbunds hat sich zum Ziel gesetzt, neue Zielgruppen für den Sport der Älteren zu gewinnen und neue Zugangswege zu erschließen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). In zwei Teilprojekten mit Mitgliedsorganisationen des DOSB sollen zum einen die Zielgruppen Hochaltrige und deren pflegende Angehörige, sowie noch im Berufsleben stehende Ältere über die betriebliche Gesundheitsförderung angesprochen werden.

DSA_120829_Header_DOSBIm ersten Teilprojekt sollen unter dem Motto „AUF Leben – Fit und aktiv bis ins höchste Alter“ nachhaltige Strukturen zum systematischen Aufbau von Bewegungsgruppen für Hochaltrige in den Sportvereinen entwickelt werden. Hierbei soll mit verschiedenen Partnern wie z.B. Wohlfahrtsorganisationen, der Kommune, Kirchengemeinden und weiteren zusammengearbeitet werden. Es wird angestrebt, die gesundheitlichen Wirkungen dieser Bewegungsgruppen in Bezug auf die Verhinderung von Pflegebedürftigkeit auszuwerten.

Unter dem Titel „AUF Leben – Gut für sich sorgen“ sollen zudem in Zusammenarbeit mit Interessenverbänden, mit Pflegediensten und mit Wohlfahrtsverbänden Bewegungsangebote für pflegende Angehörige entwickelt werden, die auch einen Erfahrungsaustausch über ihre Situation beinhaltet. Dabei soll der Lebenssituation und der Entlastung der pflegenden Angehörigen, die oftmals auch noch im Beruf stehen oder sich im Übergang zur Nacherwerbsphase befinden, eine besondere Aufmerksamkeit zukommen.

Im zweiten Teilprojekt steht die Gestaltung von Übergängen und die zielgruppengerechte Ansprache und Gewinnung der Älteren für Sport und Bewegung im Vordergrund. Insbesondere der Zugangsweg der betrieblichen Gesundheitsförderung hat hier eine hohe Bedeutung und soll in einer engen Zusammenarbeit mit Betrieben ausgebaut werden. Auch dies wird wiederum in enger Kooperation mit externen Partnern erfolgen, z.B. in Zusammenhang mit Kursen zur Vorbereitung auf den Ruhestand.

Insgesamt sollen unter dem Motto „AUF Leben – Übergänge erfolgreich gestalten“ zum einen Sportarten so weiterentwickelt werden, dass sie auch im Alter gut betrieben werden können. Darüber hinaus sollen den unterschiedlichen Motiven und Bedürfnissen von Frauen und Männern entsprechende Gesundheitssport- und Fitnessangebote entwickelt werden, insbesondere auch Angebote in mit dem Siegel „Sport pro Fitness“ ausgezeichneten Fitness-Studios. Neben Angeboten für beide Geschlechter sollen mit diesem Ansatz auch insbesondere die für Gesundheitsthemen schwer zu erreichende Zielgruppe der Männer im Mittelpunkt stehen. Die Angebote des Gesundheitssports haben dabei auch den Anspruch, die Gesundheitskompetenz der Sportlerinnen und Sportler zu verbessern.

Über die Teilprojekte hinaus wird der DOSB die Chancen durch mehr Bewegung für die speziellen Zielgruppen öffentlichkeitswirksam darstellen. Geplant ist dazu u.a. auch eine Fotoausstellung „Bewegt bis ins hohe Alter“ sowie eine Auszeichnung erfolgreicher Maßnahmen.

Quelle: DOSB